Auszeichnungen für Wissenschaftler und Ereignissse an der Fakultät
Neuer Privatdozent an der Fakultät
Am 20.10.2011 hielt Herr PD Dr.-Ing. Michael Hübner seine Antrittsvorlesung
"Rekonfigurierbare Hardwarearchitekturen für eingebettete Systeme". Im
Anschluss an die Vorlesung überreichte ihm der Dekan Prof. Dr. rer.nat.
Siegel die Urkunde über den Abschluss seiner Habilitation für das Fachgebiet
"Rekonfigurierbare Rechensysteme" im Juni 2011.
Fellow of the Royal Institute of Navigation
It has been decided once again that a Fellows' Lunch before the AGM would be a fitting occasion for the senior members of the Institute - Honorary Fellows and Fellows - to meet socially. The day’s programme starts with a Fellows' Champagne Reception in the Main Hall at 1200 followed by Lunch in the Education Centre, RGS, at 1230. The AGM will start at 1430.
The AGM will, as usual, be held in the main RGS theatre, and we are delighted to announce that our Patron, HRH The Duke of Edinburgh will be attending.
Director
Royal Institute of Navigation
1 Kensington Gore
London
SW7 2AT
Manfred Thumm erhält Plasma Physics Innovation Prize 2011 und wurde mit einem Projekt bei der ersten weltweiten Ausschreibung des russischen Forschungsministeriums ausgewählt
Den Preis für Innovation in der Plasmaphysik (Plasma Physics Innovation Prize) der European Physical Society (EPS) erhält in diesem Jahr Professor Manfred Thumm, Leiter des Instituts für Hochleistungsimpuls- und Mikrowellentechnik am KIT.
Diese speziellen Anlagen mit Heizleistungen von vielen Megawatt erhitzen beispielsweise in Fusionsreaktoren Plasmen auf Temperaturen über 100 Millionen Grad. Der Vorgang gleicht dem Erhitzen in einer Küchenmikrowelle. Bei diesem Vorgang nehmen Plasma-Elektronen die Energie der eingestrahlten elektromagnetischen Wellen auf und geben sie dann über Stöße an die Plasma-Ionen weiter.
Auf dem Gebiet der Energiegewinnung durch Kernfusion ist Manfred Thumm international anerkannter Experte: Seine Forschungsgebiete sind die Entwicklung und Anwendung solcher Gyrotronröhren sowie die Übertragungs- und Messtechnik für Mikrowellen.
Er ist unter anderem Mitglied im Vorstand der Fachgesellschaft Nukleare und Plasma-Wissenschaften (Nuclear and Plasma Sciences Society) des Institute of Electrical and Electronic Engineers (IEEE), einem weltweiten Berufsverband von Ingenieuren aus den Bereichen Elektrotechnik und Informatik mit Sitz in den USA.
sk, 29.06.2011
Quelle: KIT-News
Bei der ersten weltweiten Ausschreibung des russischen Forschungsministeriums zur Gewinnung internationaler Spitzenwissenschaftler (innen) zur Zusammenarbeit mit russischen Universitäten wurden aus ca. 520 Anträgen 40 Gewinner ausgewählt.
Eines der genehmigten Projekte ist der Vorschlag: "Laboratory of Advanced Research on Millimeter Wave and Terahertz Radiation" der Novosibirsk State University unter der Leitung von Prof. Thumm.
Das über 26 Monate laufende Vorhaben wird von der russischen Regierung mit 125 Mio Rubel (ca. 3.2 Mio EUR) gefördert.
01.07.2011 M. Thumm
Schreiben des Ministeriums, Benachrichtung über die Genehmigung des Projekts
ERC Starting Grants für zwei KIT-Wissenschaftler
Wie lassen sich Daten schneller und zugleich energieeffizienter übertragen? Damit befasst sich eine Forschergruppe zur Terabitkommunikation unter Leitung von Professor Christian Koos am Institut für Photonik und Quantenelektronik (IPQ) des KIT. An einem neuen Verfahren, hochdichte Peptidarrays – kleinste „Datenträger“ mit Aminosäuren – für die Immunologie und Arzneimittelentwicklung herzustellen, arbeitet PD Dr. Alexander Nesterov-Müller vom Institut für Mikrostrukturtechnik (IMT). Beide Wissenschaftler haben nun je einen der begehrten ERC Starting Grants eingeworben.
Professor Christian Koos hat seit 2010 die Professur für Photonische Kommunikationstechnik am Institut für Photonik und Quantenelektronik (IPQ) des KIT inne. Er studierte Elektrotechnik an der Universität Karlsruhe (TH), erwarb 2002 sein Diplom und schloss 2007 seine Promotion ab. Von 2007 bis 2008 war er als Postdoktorand am IPQ tätig und leistete wegweisende Forschung zu nanophotonischen Silicon-Organic Hybrid (SOH) Bauteilen. Von 2008 bis 2010 leitete er die Technologieradare für Nanotechnologie und Messtechnik in der Konzernforschung der Carl Zeiss AG. Heute forscht Christian Koos vor allem auf den Gebieten der Nanophotonik sowie der optischen Datenübertragung und Messtechnik.
Quelle: Presseinformation 103/2011 KIT
Ehrendoktorverleihung an Prof. Wiesbeck
Promotionskolleg im Projekthaus e-drive am Start
Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die Daimler AG richten ein gemeinsames Promotionskolleg ein, in dem zu Themen der Elektromobilität geforscht wird. Für das Kolleg stellt Daimler über einen Zeitraum von vier Jahren insgesamt 1,75 Millionen Euro für die Förderung von neun Doktoranden zur Verfügung. Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK) unterstützt das Vorhaben mit weiteren 500.000 Euro. Die Firma Behr, Systemlieferant für die Automobilindustrie, ist ebenfalls Kooperationspartner und fördert einen weiteren Kollegiaten. Das Promotionskolleg im Projekthaus e-drive steht grundsätzlich weiteren interessierten kleinen und mittleren Unternehmen zur Beteiligung offen.
Die Partner stärken mit dem Kolleg den Transfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft auf dem zukunftsweisenden Technologiefeld der Elektromobilität. Daimler und das KIT bauen mit dem Promotionskolleg ihre Forschungskooperation im Projekthaus e-drive weiter aus. Daimler und das KIT haben das Projekthaus e-drive 2008 als Forschungskooperation gegründet, um gezielt die Marktreife von Elektro- und Hybridfahrzeugen zu beschleunigen.
Wissenschaftsminister Professor Dr. Peter Frankenberg sagte: „Das Promotionskolleg ist ein Meilenstein der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Es bietet neue Chancen für den wissenschaftlichen Nachwuchs, sich weiter zu qualifizieren und zugleich in einer zentralen Zukunftstechnologie Forschungsarbeit zu leisten - im Verbund mit Partnern aus der Wirtschaft und mit großem Potential für Anwendungen in der Praxis“. Das besondere Engagement der Daimler AG und der Firma Behr zeige, welch großes Vertrauen die Wirtschaft in die Leistungskraft der badenwürttembergischen Hochschulforschung setze.
Dr. Dieter Zetsche, Vorsitzender des Vorstands der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars: "Spitzentechnologie braucht Spitzenforschung. Deshalb sucht Daimler kontinuierlich Nachwuchswissenschaftler, die zu den Besten ihres Fachs gehören – wir finden sie am KIT. Das neue Promotionskolleg trägt zusätzlich dazu bei, Zukunftsideen
schneller auf die Straße zu bringen."
„Das Promotionskolleg im Projekthaus e-drive ist ein weiterer wichtiger Baustein in den umfangreichen Forschungs- und Lehraktivitäten des KIT im zukunftsweisenden Feld der Elektromobilität“, so die KIT Präsidenten Professor Eberhard Umbach und Professor Horst Hippler. „Das Kolleg fügt sich hervorragend in die Strategie des KIT ein, die unter dem Stichwort ‚Competence E‘ das Gesamtsystem vom Energiespeicher bis zum elektrischen Antrieb, nicht nur anhand der Einzelkomponenten, sondern auch auf Systemebene betrachtet.“
Zehn Doktorandinnen und Doktoranden aus verschiedenen Disziplinen der Ingenieurwissenschaften werden zunächst für vier Jahre wichtige Fragen der Elektromobilität erforschen, zum Beispiel im Bereich Leistungselektronik oder Elektrifizierung des Antriebsstrangs. Die Auswahl der Kandidaten erfolgt durch ein Steering-Committee, besetzt aus Vertretern vom KIT, Daimler und Behr. Die Betreuung der Doktoranden übernimmt das KIT jeweils gemeinsam mit einem der beiden Partner. Die Räumlichkeiten und die Laborinfrastruktur
stellt das KIT zur Verfügung; zu drei Vierteln ihrer Arbeitszeit werden die Doktoranden am KIT forschen. Vergleichbar mit den „Shared Professorships“, einem Instrument der KITForschungsförderung, das Professoren gleichzeitig die Tätigkeit am KIT und in der Industrie erlaubt, werden die Promovierenden neben ihrer Tätigkeit am KIT auch in den Forschungs- und Entwicklungsabteilungen bei Daimler mitarbeiten. Um den Wissenstransfer weiter zu intensivieren, setzt das Promotionskolleg auf berufsnahe Qualifzierungsseminare und Curricula in der Daimler Technik-Akademie. Umgekehrt kommen Mitarbeiter von Daimler für Fortbildungen ans KIT. Durch diese enge Verzahnung hebt sich das Promotionskolleg von bisherigen Kollegien ab.
Hector Forschungspreis für Jürg Leuthold
Professor Jürg Leuthold vom KIT ist einer der diesjährigen Träger des Hector Forschungspreises und gehört nun zum Kreis der sogenannten „Hector-Fellows.“ Drei herausragende Wissenschaftler deutscher Exzellenz-Universitäten haben in diesem Jahr den mit jeweils 150.000 Euro dotierten Hector Forschungspreis erhalten, neben Leuthold sind dies Professor Stephen Hashmi (Universität Heidelberg) und Prof. Jens Timmer (Universität Freiburg). Die Hector Stiftung II mit Sitz in Weinheim würdigt damit sowohl die bahnbrechenden Forschungsleistungen der Naturwissenschaftler als auch ihre Grundhaltung als Hochschullehrer.
Der Physiker Leuthold, der seit 2004 am KIT forscht und lehrt, ist ein Experte auf dem Gebiet der Hochgeschwindigkeits-Datenübertragung. So hat er jüngst mit seiner Gruppe ein optisches Verfahren entwickelt, mit welchem man die größte je auf einen einzigen Laserstrahl kodierte Datenmenge von 10 Terabit pro Sekunde in Echtzeit kodieren und dekodieren kann. Vor drei Jahren gelang es Leuthold, einen der schnellsten optischen Siliziumchips zu bauen, der nicht nur viermal schneller ist als die bis dahin verfügbaren, sondern auch etwa 50 Mal kleiner als die Chips, die heute in Telekommunikationsgeräten eingesetzt werden. Der gebürtige Schweizer leitet am KIT das Institut für Photonik und Quantenelektronik (IPQ) sowie das Institut für Mikrostrukturtechnik (IMT).
Beim Festakt in Heidelberg am 4. Februar würdigte Dr. h.c. Hans-Werner Hector die faszinierenden Arbeiten der Preisträger: „Aus Ihren Forschungsgebieten entsteht das Wunder des Alltags.“ Gerne stelle die Stiftung finanzielle Mittel zur Verfügung, um die besten Professoren zu fördern. Denn dies sei die logische Fortsetzung der Unterstützung von besonders begabten Schülern und Studenten, der sich die Stiftung ebenfalls verschrieben hat. „Erst beides zugleich ergibt ein sinnvolles Ganzes“, sagte Hector.
„Die Ernennung von Herrn Leuthold zum Hector-Fellow ist für das KIT eine große Ehre“, so KIT-Präsident Professor Horst Hippler. „Wir freuen uns sehr, dass auch in diesem Jahr wieder ein Wissenschaftler des KIT Träger des Hector Forschungspreises ist, der exzellente Forschung mit herausragender Lehre verknüpft.“
Leuthold gehört nun zum Kreis der sogenannten „Hector-Fellows“, was wörtlich übersetzt „Gefährte“ bedeutet und im angelsächsischen Raum Mitglieder eines Teams von Spezialisten bezeichnet, die gemeinsam an wissenschaftlichen Themen arbeiten. Die Stifter Josephine und Hans-Werner Hector verfolgen mit der seit 2009 jährlich an drei Wissenschaftler vergebenen Auszeichnung das Ziel, dass sich die Preisträger gegenseitig bei ihrer Arbeit unterstützen und die Naturwissenschaften der Allgemeinheit näher bringen. Durch die Vernetzung der „Fellows“ entsteht gewissermaßen eine „Tafelrunde der Spitzenwissenschaftler“, die nun neun Mitglieder hat: Neben den drei diesjährigen Preisträgern sind dies die Professoren Manfred Kappes (KIT), Franz Nestmann (KIT), Doris Wedlich (KIT), Peter Gumbsch (KIT) und Martin Wegener (KIT) sowie Thomas Elbert (Universität Konstanz).
Weitere Informationen zur H. W. & J. Hector-Stiftung und zur Hector-Stiftung II unter: http://www.hector-stiftung.de/ .
Die Presseinformation steht auch als PDF-Datei zur Verfügung.
Zwei KIT-Forscherinnen auf dem Weg nach oben
Zwei junge KIT-Wissenschaftlerinnen, deren Forschung die medizintechnische Anwendung im Blick hat, erhalten ein Margarete von Wrangell-Habilitationsstipendium. Die Informatikerin Dr. Stefanie Speidel entwickelt am Institut für Anthropomatik ein Assistenzsystem, das Chirurgen bei Operationen unterstützt. Am Institut für Hochfrequenztechnik und Elektronik (IHE) entwickelt die Ingenieurin Dr. Elena Pancera mit Hilfe der Ultra-Breitbandtechnologie neue Verfahren für medizinisch diagnostische Anwendungen und das drahtlose Überwachen der Lebensfunktionen von Patienten.
Mit dem Margarete von Wrangell-Habilitationsprogramm unterstützt das Land Baden-Württemberg exzellente Wissenschaftlerinnen auf dem Weg zur Habilitation. Die Stellen der beiden Wissenschaftlerinnen finanzieren zunächst drei Jahre lang das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst sowie der Europäischen Sozialfonds (ESF) und zwei weitere Jahre das KIT.
Ultra-Breitbandtechnologie, englisch Ultra Wideband (UWB), ist das Forschungsgebiet von Dr. Elena Pancera. „Da UWB die Übertragung sehr großer Datenmengen und eine hohe Auflösung ermöglicht, kann diese Funktechnologie unter anderem in der medizinischen Diagnostik angewandt werden“, erläutert die 1981 in Verona geborene Ingenieurin. So ist es zum Beispiel möglich, Wasseransammlungen und Krebsknötchen im Körper zu erkennen und die Lebenszeichen von Patienten drahtlos zu überwachen. Ein wesentlicher Vorteil gegenüber anderen diagnostischen Methoden liege in der Strahlungsfreiheit, „UWB ionisiert nicht“, so die Wissenschaftlerin. Pancera studierte Elektrotechnik in Padua und wurde am KIT promoviert. Am IHE leitet die 29-Jährige die Nachwuchsforschergruppe „Ultra Wideband Medical Diagnostic“. Für ihre Promotion erhielt sie 2009 als erste Frau den Carl-Freudenberg-Preis.
Quelle: Presseinformation 023/2011
Prof. Dr.-Ing. Martin Doppelbauer seit 1. Februar an der Fakultät
Der interdisziplinäre Schwerpunkt Mobilitätssysteme am KIT erhält Verstärkung aus der Industrie:
Martin Doppelbauer ist Professor am neuen Lehrstuhl für Hybridelektrische Fahrzeuge am KIT. Der ehemalige Bereichsleiter für Elektromotorenentwicklung der SEW Eurodrive GmbH & Co KG in Bruchsal erforscht und entwickelt den Antrieb von Fahrzeugen, die zusätzlich zum Verbrennungsmotor einen Elektromotor nutzen oder sogar ganz ohne Verbrennungsmotor auskommen. Dabei werden Modellbildung und Simulation durch Messungen von Prototypen auf Prüfständen und in realen Fahrzeugen ergänzt.
Regelungstechnische Grundlagen und deren industrielle Anwendung für Mobilitätsysteme der Zukunft gehören zu den Forschungsschwerpunkten von Sören Hohmann, Leiter des Instituts für Regelungs- und Steuerungssysteme des KIT. Hohmann war zuletzt Leiter der Voraus- und Serienentwicklung für integrierte Fahrdynamikregelsysteme und Fahrwerkssensoren bei BMW. Sein Ziel ist es nun, Unfälle durch neuartige Sicherheitssysteme und durch die Optimierung des Gesamtsystems von Fahrer, Fahrzeug und Verkehr zu vermeiden. Ein zweiter Schwerpunkt liegt in der Entwicklung von Steuerungssystemen für das Batteriemanagement von Elektrofahrzeugen.
Quelle: Neues aus dem KIT (05.01.2011)
Fakultätslehrpreis 2010
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Herr Dr.-Ing. Mathias Kluwe, Akademischer Oberrat am Institut für Regelungs- und Steuerungssysteme wurde bei der KIT-Jahresfeier 2010 mit dem Fakultätslehrpreis 2010 für seine „Gesamtleistung in der Lehre“ insbesondere für die Vorlesung „Systemdynamik und Regelungstechnik“ ausgezeichnet. |
KIT-Doktorandenpreis
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Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hat im Rahmen der KIT-Jahresfeier 2010 Herrn Dr.-Ing. Oliver Sander den KIT-Doktorandenpreis für seine herausragende Promotion im Kompetenzbereich „Systeme und Prozesse“ zum Thema „Skalierbare adaptive System-on-Chip-Architekturen für Inter-Car und Intra-Car Kommunikationsgateways“ verliehen. |
Friedrich-und-Elisabeth-Boysen-Preis 2010
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Der diesjährige Preis der Friedrich-und-Elisabeth-Boysen-Stiftung geht an einen Wissenschaftler der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik. Herr Dr. André Leonide (Institut für Werkstoffe der Elektrotechnik) hat den Preis für seine Dissertation „SOFC Modelling and Parameter Identification by means of Impedance Spectroscopy“ erhalten. |
Förderpreis für KIT-Absolvent
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Grzegorz Adamiuk, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Hochfrequenztechnik und Elektronik (IHE) am KIT, hat den mit 5.000 Euro dotierten Südwestmetall-Förderpreis für seine Doktorarbeit erhalten. Herr Adamiuk hat sich darin mit innovativen Antennen für zukünftige ultra-breitbandige Funksysteme und deren Anwendung in hochauflösender Radartechnik beschäftigt. |
Verleihung des Grades eines Doktor-Ingenieurs Ehren halber (Dr.-Ing. E.h.) an Prof. Dr.-Ing. Ingo Wolff
Prof. Dr.-Ing. Ingo Wolff ist ein international herausragender Wissenschaftler und Hochschullehrer auf den Gebieten der Hochfrequenztechnik und der Nachrichtentechnik. Darüber hinaus ist er als erfolgreicher Unternehmer sowie als kreativer Organisator weit über die Grenzen der reinen Wissenschaft hinaus in Erscheinung getreten. Mit der von ihm geleiteten IMST GmbH hat Prof. Wolff über viele Jahre hinweg eine intensive wissenschaftliche Kooperation mit dem Institut für Hochfrequenztechnik und Elektronik (IHE) und weiteren Instituten der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik des KIT gepflegt. Prof. Dr.-Ing. Ingo Wolff ist ein herausragender Repräsentant der Elektrotechnik und Informationstechnik. Deshalb hat ihn die Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik mit der Verleihung des Grades eines Doktor-Ingenieurs Ehren halber (Dr.-Ing. E.h.) am 11. Juni 2010 für sein Lebenswerk geehrt.
Carl-Freudenberg-Preis an Dr.-Ing. Elena Pancera verliehen
Am 9. März 2010 erhielt Dr.-Ing. Elena Pancera von Institut für Hochfrequenztechnik und Elektronik (IHE) den Carl-Freudenberg-Preis, der seit 1951 vergeben wird. Der Preis dient der Förderung des Hochschullehrernachwuchses am Karlsruher Institut für Technologie (KIT).
Er wird alle zwei Jahre für die beste wissenschaftliche Arbeit mit naturwissenschaftlich-technischem Hintergrund vergeben.
Dr.-Ing. Elena Pancera war die erste Frau, die diesen Preis verliehen bekam. Sie bekam den Preis für ihre Doktorarbeit mit dem Titel "Strategies for Time Domain Characterization of UWB Components and Systems", in dem sie sowohl neue Kriterien und Analyseverfahren in Zeitbereich für ultra breitbandige (engl. Ultra Wideband - UWB) Kommunikation- und Radar-Systeme als auch neue Optimierungsmethoden entwickelt hat.
Landesforschungspreis geht an KIT-Wissenschaftler
(kk) Professor Jürg Leuthold vom Institut für Photonik und Quantenelektronik (IPQ) am KIT erhält den diesjährigen Landesforschungspreis im Bereich Angewandte Forschung. J. Leuthold forscht auf dem Gebiet der Hochgeschwindigkeits-Datenübertragung. Er hat einen optischen Siliziumchip entwickelt, der viermal leistungsfähiger ist als der bisherige Rekordhalter. Diese Technik erlaubt es, Daten mit einer Geschwindigkeit von bis zu 160 Gigabit pro Sekunde zu verarbeiten – das entspricht circa fünf DVD-Spielfilmen. Der Landesforschungspreis Baden-Württemberg ist mit insgesamt 200.000 € für die drei Preisträger in diesem Jahr der höchstdotierte Forschungspreis eines Landes. Davon gehen 100.000 € an den Physiker Leuthold. Sein Institut für Phontonik und Quantenelektronik am KIT arbeitet auf dem Gebiet der optischen Kommunikationstechnik. „Wir entwerfen neue photonische Bauteile, die an die Grenze des heute Machbaren gehen. Unsere winzigen Chips haben eine enorme Prozessorleistung und können mehrere Millionen Telefonanrufe gleichzeitig verarbeiten“, so J. Leuthold, dem es erstmals gelang, die optische Prozessierung bei diesen Datenraten auf einen einzigen Siliziumchip zu bringen.
Angesichts der wachsenden Zahl der Internetnutzer und der interaktiven Web-2.0-Anwendungen wird voraussichtlich bereits in wenigen Jahren die Datenübertragung in Glasfaser-Hochgeschwindigkeitsnetzen Raten von 100 Gbit/s erreichen. Siliziumbasierte Halbleiterchips an der Pforte des Rechners sorgen für die Übertragung der riesigen Datenmengen. Bisher liegt die Höchstgeschwindigkeit bei der Datenprozessierung in Silizium bei 40 Gbit/s. J. Leuthold und sein Team können mit ihrer Entwicklung die Geschwindigkeit vervierfachen. „Den optischen Netzen gehört die Zukunft. Denn nur sie schaffen es, die enormen Datenmengen in Hochgeschwindigkeit ans Ziel zu bringen. Im Übrigen sind sie kostengünstig und zählen zu den energetisch effizientesten Lösungen, welche wir auf dem Gebiet kennen“, so J. Leuthold. „Wir vermuten, dass sich auf diese Weise der Energieverbrauch von Kommunikationsschnittstellen von Computern um das Hundertfache senken lässt.“ Fünf Jahre lang haben Prof. Leuthold und sein Team an der Entwicklung des neuen Chips gearbeitet. Der Durchbruch bei der ultraschnellen Übertragungsrate kam dadurch, dass die Wissenschaftler den winzigen Spalt der lichtführenden Bahnen auf dem Siliziumchip mit einem neuartigen organischen Molekül auffüllten. Nun geht es darum, den Chip serienreif zu machen. Zwei deutsche und eine italienische Firma haben bereits Interesse angemeldet.




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