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Auszeichnungen für Wissenschaftler und Ereignissse an der Fakultät

Paul Wurth Award 2017

Herr M. S. C. Felix Mentgen erhielt am 28.03.2017 den “Paul Wurth Award” für die beste eingereichte Masterarbeit. Die Arbeit wurde am Institut für Hochleistungsimpuls- und Mikrowellentechnik erstellt. Mit dem Preis würdigt die Paul Wurth Group, Luxemburg, die jeweils beste eingereichte Arbeit im Bereich der Energie- und Umweltforschung. Der Titel der Masterarbeit lautet „Design studies towards a 140 GHz, 1.5 MW CW gyrotron (In view of an upgrade of the ECRH system at the W7-X stellarator)”. In der Arbeit hat Felix Mentgen sich intensiv mit der Machbarkeit für eine neue Generation von 1.5 MW 140 GHz Gyrotrons für den Stellarator W7-X am IPP in Greifswald beschäftigt.

IEEE 2016 Tom R. Burkes Outstanding Graduate Student Award

Martin Hochberg (IHM, links) und Prof. Robert Saethre (Oak Ridge National Laboratory), Student Award Chair der IPMHVC 2016

2016 IEEE Tom R. Burkes Outstanding Graduate Student Award der IEEE International Power Modulator and High Voltage Conference für Martin Hochberg

Am 07. Juli 2016 wurde im Rahmen der IEEE International Power Modulator and High Voltage Conference (IPMHVC 2016) in San Francisco, USA, der 2016 IEEE Tom R. Burkes Outstanding Graduate Student Award an Martin Hochberg für seine Beiträge zu Halbleiterleistungsmodulatoren verliehen. Herr Hochberg ist Doktorand am Institut für Hochleistungsimpuls- und Mikrowellentechnik (IHM) des KIT und entwickelt unter der Anleitung von Prof. Dr. Georg Müller einen neuartigen Impulsgenerator zum Betrieb von gepulsten Elektronenstrahlanlagen.

Die Widmung des Awards lautet:

“For outstanding contributions in the field of solid state power modulators and analyzing gate-boosting circuits for fast switching.”


IEEE 2016 Igor Alexeff Outstanding Student in Plasma Science Award

Preisverleihung

Am 22. Juni 2016 wurde im Rahmen der IEEE International Conference on Plasma Science (ICOPS 2016) in Banff, Kanada, der IEEE 2016 Igor Alexeff Outstanding Student in Plasma Science Award des Plasma Science and Application Committee (PSAC) der IEEE Nuclear and Plasma Science > Society (NPSS) für die Dissertation „Time-Dependent Spectrum Analysis of High Power Gyrotrons“ an Dr.-Ing. Andreas Schlaich verliehen. Herr Schlaich hat seine Dissertationsschrift als Doktorand des Institut für Hochleistungsimpuls- und Mikrowellentechnik (IHM) und des Institut für Hochfrequenztechnik und Elektronik (IHE) des KIT unter der Anleitung von Prof. Dr. rer. nat. Dr. h.c. Manfred Thumm angefertigt.

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KIT gewinnt Engineering Competition 2016 von Rohde & Schwarz

Engineering Competition 2016

Presseinformation von RHODE & SCHWARZ


Carl-Freudenberg-Preis

Preisverleihung (Foto: Freudenberg & Co. KG)

Für ihre wissenschaftlichen Arbeiten erhielten Dr. Philipp Merkel, Dr. Kai-Philipp Pahl und Dr. Hans-Georg Wahl am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) von Professor Dr. Alexander Wanner, Vizepräsident für Lehre, und Dr. Jörg Böcking, Chief Technology Officer der Freudenberg Gruppe, den Carl-Freudenberg-Preis.

Pressemitteilung des KIT


KIT erhält IEEE Milestone Heinrich Hertz

IEEE Milestone Heinrich Hertz

Am 5.12.2014 wurde in feierlichen Veranstaltung eine Bronzetafel enthüllt, die den Standort der Entdeckung der Elektromagnetischen Wellen durch Heinrich Hertz in besonderer Weise würdigt. Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) erhielt damit den IEEE Milestone „Heinrich Hertz“ vom Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE). Die feierliche Verleihung und Enthüllung des IEEE Milestone wurde durch Festreden des KIT-Vizepräsidenten Prof. Dr.-Ing. Löhe, des IEEE-Präsidenten Prof. Dr. Marca, des IEEE Region 8 Directors Prof. Dr. Bastiaans, des Dekans der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik Prof. Dr.-Ing. Leibfried, des IEEE Life Fellows Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. Dr.-Ing. E.h. mult. Wiesbeck gewürdigt. Aufgestellt wurde die Bronzetafel am KIT-Campus Süd im Ehrenhof – am ursprünglichen Ort des Labors von Heinrich Hertz. Der Physiker forschte und lehrte zwischen 1885 und 1889 an der damaligen Technischen Hochschule Karlsruhe. Im Jahr 1886 entdeckte er mit den elektromagnetischen Welleneinen physikalischen Effekt, der sich als grundlegend für die drahtlose Kommunikation erweisen sollte.

Presseinformation des KIT


Dekanatswahlen

Prof. Dr.-Ing. Thomas Leibfried

Am 05.11.2014 fanden an der Fakultät für Elektrotechnik und
Informationstechnik (ETIT) Dekanatswahlen durch den Fakultätsrat statt. Die Nachfolge von Herrn Prof. Olaf Dössel als
Dekan tritt Herr Prof. Thomas Leibfried vom Institut für Elektroenergiesysteme und Hochspannungstechnik (IEH) an. Herr Prof. John
Jelonnek, Institut für Hochleistungsimpuls- und Mikrowellentechnik (IHM) wurde zum neuen Prodekan gewählt und löst damit Herrn Prof. Uli Lemmer in dieser Funktion ab. Neuer Studiendekanist Herr Prof. Sören Hohmann, Institut für Regelungs- und Steuerungssysteme (IRS). Die Fakultät ist erfreut über die Gratulation der Bereichsleitung.


Südwestmetall-Förderpreis 2014 für Ingenieur aus dem KIT

v.l.n.r Dr.-Ing. Stefan Beer, Dr. Marquardt (stellvertretende Vorsitzende von Südwestmetall)

Herr Dr.-Ing. Stefan Beer wurde am 9.4.2014 für seine Dissertation zum Thema "Methoden und Techniken zur Integration von 122 GHz Antennen in miniaturisierte Radarsensoren" mit dem Südwestmetall-Förderpreis 2014 ausgezeichnet. Herr Beer arbeitete im Rahmen eines EU-Projekts an der Miniaturisierung von Radarsensorik. Zusammen mit seinen Projektpartnern gelang es vollständige Radarsensoren mit einer Größe von lediglich 8 mm zu realisieren. Durch die geringe Baugröße sowie kostengünstige Fertigungstechnologien ergeben sich eine Vielzahl neuer Anwendungen für die Radartechnik. Die Betreuung der Arbeit lag bei Prof. Thomas Zwick. Herr Beers Dissertation ist ein Kernbeispiel für die von Südwestmetall prämierten Arbeiten, die für die industrielle Arbeitswelt oder für deren sozialpolitische Rahmenbedingungen von Bedeutung sind.


DRIVE-E Studienpreis 2014 für Nachwuchsingenieurin aus dem KIT

Bild F. Brendel
Prof. Alexander Verl, Jonathan Jürgens, Lisa Braun, Dr. Georg Schütte (v.l.n.r.; Foto: Stephan Raum, BMBF).

Welcher Elektromotor passt zu welcher Fahrsituation? Mit dieser Frage hat sich Lisa Braun in ihrer Masterarbeit am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) befasst. Ihre Untersuchung könnte wesentlich dazu beitragen, Elektrofahrzeuge so zu optimieren, dass ihre Akzeptanz und Verbreitung deutlich steigen. Mit ihrer Arbeit erreichte die Nachwuchsingenieurin nun den ersten Platz beim DRIVE-E-Studienpreis 2014 des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Fraunhofer-Gesellschaft. Den Preis verliehen Dr. Georg Schütte, Staatssekretär im BMBF und Professor Alexander Verl, Vorstandsmitglied der Fraunhofer-Gesellschaft, gestern Abend in Stuttgart.

 

Presseinformation des KIT

 


Prof. Dr. -Ing. Michael Schäfer zum Honorarprofessor ernannt

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Der Dekan gratuliert zur Ernennung

Der Dekan Prof. Dr. rer.nat Olaf Dössel gratuliert Herrn Prof. Dr. -Ing. Michael Schäfer zu seiner Ernennung zum Honorarprofessor für das Fachgebiet „Betriebsmittel der elektrischen Energieversorgung“ und überreicht ihm in der Fakultätsratssitzung am 4.12.2013 die Ernennungsurkunde.


Dr. Stefan Beer mit Carl-Freudenberg-Preis ausgezeichnet

Bild1
v.l.n.r. Dr. Stefan Beer Dr. Jörg Böcking, CTO der Freudenberg Gruppe Prof. Albert Albers, Leiter des Instituts für Produktentwicklung am KIT
Bild2
Foto (v.l.n.r): Dr. Sabine Zeyss (Freudenberg Gruppe), Dr. Jörg Böcking (Freudenberg Gruppe), Dr. Stefanie Grollius, Dr. Stefan Beer, Dr. Gerhard Robens (die drei Preisträger), Dr. Thomas Meyer (KIT), Prof. Albert Albers (KIT), Prof. Thomas Zwick (KIT)

Herr Dr. Stefan Beer vom Institut für Hochfrequenztechnik und Elektronik wurde für seine Arbeit zum Thema "Methoden und Techniken zur Integration von 122 GHz Antennen in miniaturisierte Radarsensoren" mit dem Carl-Freudenberg-Preis ausgezeichnet. 

Link zur Pressemitteilung....       


Bertha Benz-Preis 2013 für Ingenieurin aus dem KIT

Bild F. Brendel
Dr. Friederike Brendel. (Foto: Böhme/Daimler und Benz Stiftung).

Für ihre wegweisende Arbeit zu Funkübertragungstechniken erhält Dr. Friederike Brendel den Bertha Benz-Preis 2013. Die junge Ingenieurin fertigte ihre Dissertation über glasfaserbasierte Hochfrequenz-Übertragungssysteme im Millimeterwellenbereich am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) an. Ihre Ergebnisse ermöglichen, die übertragene Datenrate zu vervielfachen und schnelle wie kostengünstige Netzzugänge zu entwickeln. Mit dem Preis zeichnet die Daimler und Benz Stiftung jedes Jahr die herausragende Promotion einer jungen Ingenieurin aus. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Überreicht wurde er am  Donnerstag, 4. Juli, bei der Bertha BenzVorlesung in Heidelberg.

 

Presseinformation des KIT

 


Ehrendoktorwürde an Professor Becker

Professor Jürgen Becker, der am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) das Institut für Technik der Informationsverarbeitung leitet, hat die Ehrendoktorwürde der Technischen und Wirtschaftswissenschaftlichen Universität (TWU) Budapest erhalten. Die Hochschule zeichnet ihn damit für seine Forschung zu Eingebetteten Systemen aus, dazu zählen etwa hochleistungsfähige elektronische Rechensysteme für den künftigen Automobil- und Flugzeugbau. Becker gehört auf diesem Gebiet zu den weltweit führenden Wissenschaftlern.

Presseinformation des KIT 


Antrittsvorlesung von Herrn PD Dr. rer.nat. Bastian Breustedt

(von rechts) Dekan Prof. Dr. rer.nat. Dössel, Herr PD Dr. rer.nat. Bastian Breustedt
Am 16.5.20131 hielt Herr PD Dr. rer.nat. Bastian Breustedt seine Antrittsvorlesung
"Dosimetrie beim Umgang mit (offenen) Radionukliden". Im
Anschluss an die Vorlesung überreichte ihm der Dekan Herr Prof. Dr. rer.nat.
Dössel die Urkunde über den Abschluss seiner Habilitation für das Fachgebiet
"Strahlenschutz".

Prof. Manfred Thumm erhält Heinrich-Hertz-Preis 2012

EnBW und KIT ehren den Physiker für seine Forschung zur Mikrowellentechnik
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KIT-Präsident Prof. Eberhard Umbach, Prof. Manfred Thumm und Dr. Hans-Josef Zimmer, Technikvorstand der EnBW

Den Heinrich-Hertz-Preis übergeben Dr. Hans-Josef Zimmer, Technikvorstand der EnBW Energie Baden-Württemberg AG, und KIT-Präsident Professor Eberhard Umbach gemeinsam beim Tag der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik des KIT an Prof. Manfred Thumm. Die EnBW-Stiftung und das KIT, davor die Universität Karlsruhe (TH), vergeben den Heinrich-Hertz-Preis seit 1975 für besondere wissenschaftliche oder technische Leistungen auf dem Gebiet der Erzeugung, Verteilung und Anwendung elektrischer Energie oder für andere anwendungsorientierte Forschungstätigkeiten.

Manfred Thumm ist international anerkannter Experte auf dem Gebiet der Energiegewinnung durch Kernfusion. Zu seinen Verdiensten in Forschung und Lehre zählen insbesondere die Beiträge auf dem Gebiet der Plasmaphysik und der Hochleistungsmikrowellentechnik. „Auf diesen Preis bin ich besonders stolz, weil mit Heinrich Hertz auch meine eigene Vorlesungstätigkeit am KIT verbunden war“, sagt Professor Manfred Thumm. „Hertz hat in den 1880er-Jahren am damaligen Polytechnikum Karlsruhe mit seiner Hochfrequenzmesstechnik erstmals die elektromagnetischen Wellen nachgewiesen.“

Presseinformation des KIT

 

 


Krupp-Förderpreis 2012 geht an Christian Koos

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Professor Christian Koos arbeitet an nanophotonischen Bauelementen, die das Internet schneller und energieeffizienter machen können. (Foto: Eva Pailer).

Professor Christian Koos vom KIT erhält den diesjährigen Alfried Krupp-Förderpreis für junge Hochschullehrer. Das Kura-torium der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung ent-schied sich einstimmig für den 34-jährigen Ingenieurwissen-schaftler, der in der photonischen Kommunikationstechnik lehrt und forscht. Damit setzte sich Koos gegen 65 ebenfalls für den Preis vorgeschlagene Nachwuchswissenschaftler durch. Die Auszeichnung ist mit einer Million Euro dotiert. 

 

Presseinformation des KIT


Neuer Privatdozent an der Fakultät

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Prof. Dr. rer. nat. Michael Siegel, PD Dr.-Ing. Michael Hübner (v.r.)

Am 20.10.2011 hielt Herr PD Dr.-Ing. Michael Hübner seine Antrittsvorlesung
"Rekonfigurierbare Hardwarearchitekturen für eingebettete Systeme". Im
Anschluss an die Vorlesung überreichte ihm der Dekan Prof. Dr. rer.nat.
Siegel die Urkunde über den Abschluss seiner Habilitation für das Fachgebiet
"Rekonfigurierbare Rechensysteme" im Juni 2011.


Fellow of the Royal Institute of Navigation

Jährliches Treffen des HRH Duke of Edinburgh Prinz Philip mit den Fellows des Royal Institute of Navigation
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Prof. Dr.-Ing. habil. Gert F. Trommer, Prinz Phillip (v.r.)

It has been decided once again that a Fellows' Lunch before the AGM would be a fitting occasion for the senior members of the Institute - Honorary Fellows and Fellows - to meet socially. The day’s programme starts with a Fellows' Champagne Reception in the Main Hall at 1200 followed by Lunch in the Education Centre, RGS, at 1230. The AGM will start at 1430.

The AGM will, as usual, be held in the main RGS theatre, and we are delighted to announce that our Patron, HRH The Duke of Edinburgh will be attending.

Director
Royal Institute of Navigation
1 Kensington Gore
London
SW7 2AT

Quelle: www.ite.kit.edu/einblicke_20110714.php


Manfred Thumm erhält Plasma Physics Innovation Prize 2011 und wurde mit einem Projekt bei der ersten weltweiten Ausschreibung des russischen Forschungsministeriums ausgewählt

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Prof. Dr. rer.nat. Dr. h.c. Manfred Thumm

Den Preis für Innovation in der Plasmaphysik (Plasma Physics Innovation Prize) der European Physical Society (EPS) erhält in diesem Jahr Professor Manfred Thumm, Leiter des Instituts für Hochleistungsimpuls- und Mikrowellentechnik am KIT.

Diese speziellen Anlagen mit Heizleistungen von vielen Megawatt erhitzen beispielsweise in Fusionsreaktoren Plasmen auf Temperaturen über 100 Millionen Grad. Der Vorgang gleicht dem Erhitzen in einer Küchenmikrowelle. Bei diesem Vorgang nehmen Plasma-Elektronen die Energie der eingestrahlten elektromagnetischen Wellen auf und geben sie dann über Stöße an die Plasma-Ionen weiter.

Auf dem Gebiet der Energiegewinnung durch Kernfusion ist Manfred Thumm international anerkannter Experte: Seine Forschungsgebiete sind die Entwicklung und Anwendung solcher Gyrotronröhren sowie die Übertragungs- und Messtechnik für Mikrowellen.

Er ist unter anderem Mitglied im Vorstand der Fachgesellschaft Nukleare und Plasma-Wissenschaften (Nuclear and Plasma Sciences Society) des Institute of Electrical and Electronic Engineers (IEEE), einem weltweiten Berufsverband von Ingenieuren aus den Bereichen Elektrotechnik und Informatik mit Sitz in den USA.

sk, 29.06.2011

Quelle: KIT-News 

 

Bei der ersten weltweiten Ausschreibung des russischen Forschungsministeriums zur Gewinnung internationaler Spitzenwissenschaftler (innen) zur Zusammenarbeit mit russischen Universitäten wurden aus ca. 520 Anträgen 40 Gewinner ausgewählt.

Eines der genehmigten Projekte ist der Vorschlag: "Laboratory of Advanced Research on Millimeter Wave and Terahertz Radiation" der Novosibirsk State University unter der Leitung von Prof. Thumm.

Das über 26 Monate laufende Vorhaben wird von der russischen Regierung mit 125 Mio Rubel (ca. 3.2 Mio EUR) gefördert.

01.07.2011 M. Thumm

Schreiben des Ministeriums, Benachrichtung über die Genehmigung des Projekts


ERC Starting Grants für zwei KIT-Wissenschaftler

Die beiden geförderten Projekte befassen sich mit Terabitkommunikation sowie mit Peptidarrays
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Vom Europäischen Forschungsrat mit Starting Grants ausgezeichnet: PD Dr. Alexander Nesterov-Müller (links) und Professor Christian Koos. (Fotos: KIT)

Wie lassen sich Daten schneller und zugleich energieeffizienter übertragen? Damit befasst sich eine Forschergruppe zur Terabitkommunikation unter Leitung von Professor Christian Koos am Institut für Photonik und Quantenelektronik (IPQ) des KIT. An einem neuen Verfahren, hochdichte Peptidarrays – kleinste „Datenträger“ mit Aminosäuren – für die Immunologie und Arzneimittelentwicklung herzustellen, arbeitet PD Dr. Alexander Nesterov-Müller vom Institut für Mikrostrukturtechnik (IMT). Beide Wissenschaftler haben nun je einen der begehrten ERC Starting Grants eingeworben.


Professor Christian Koos hat seit 2010 die Professur für Photonische Kommunikationstechnik am Institut für Photonik und Quantenelektronik (IPQ) des KIT inne. Er studierte Elektrotechnik an der Universität Karlsruhe (TH), erwarb 2002 sein Diplom und schloss 2007 seine Promotion ab. Von 2007 bis 2008 war er als Postdoktorand am IPQ tätig und leistete wegweisende Forschung zu nanophotonischen Silicon-Organic Hybrid (SOH) Bauteilen. Von 2008 bis 2010 leitete er die Technologieradare für Nanotechnologie und Messtechnik in der Konzernforschung der Carl Zeiss AG. Heute forscht Christian Koos vor allem auf den Gebieten der Nanophotonik sowie der optischen Datenübertragung und Messtechnik.

Quelle: Presseinformation 103/2011 KIT


Ehrendoktorverleihung an Prof. Wiesbeck

Die Technische Universität Ilmenau verleiht Herrn Prof. Wiesbeck die Ehrendoktorwürde
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Ehrendoktorverleihung
Zum Abschluss der Festveranstaltung ,,50 Jahre Mikrowellentechnik" überreichte der Rektor der Technische Universität Ilmenau, Prof. Peter Scharff, an den renommierten Wissenschaftler Prof. Werner Wiesbeck aus Karlsruhe die Ehrendoktorwürde der Ilmenauer Universität.  Die Laudatio auf Werner Wiesbeck hielt der Weltbürger Prof. Wolfgang Martin Börner aus Chicago. Börner bezeichnete Wiesbeck als einen internationalen Wissenschaftler, der es in seinem Leben verstanden hat, sich vom Laborleiter bei der AEG/ Telefunken zu einem Wissenschaftler zu entwickeln, der heute weltweit geachtet ist. Prof Wiesbeck hat, nachdem er in Karlsruhe Leiter des Institutes für Höchstfrequenztechnik und Elektronik wurde, daraus ein Institut geformt, das schnell an internationaler Bedeutung gewann. „Wiesbeck ist ein Sammler von Ehrenpreisen, Ehrentiteln und Forschungspreisen und so einen Menschen gibt es nicht oft", sagte Prof. Börner.

Promotionskolleg im Projekthaus e-drive am Start

Daimler und KIT bauen ihre Zusammenarbeit in der Elektromobilität weiter aus – das Land fördert die Forschungskooperation
Die Doktoranden im Promotionskolleg werden in wichtigen Feldern der Elektromobilität forschen. (Foto: Andrea Fabry)

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die Daimler AG richten ein gemeinsames Promotionskolleg ein, in dem zu Themen der Elektromobilität geforscht wird. Für das Kolleg stellt Daimler über einen Zeitraum von vier Jahren insgesamt 1,75 Millionen Euro für die Förderung von neun Doktoranden zur Verfügung. Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK) unterstützt das Vorhaben mit weiteren 500.000 Euro. Die Firma Behr, Systemlieferant für die Automobilindustrie, ist ebenfalls Kooperationspartner und fördert einen weiteren Kollegiaten. Das Promotionskolleg im Projekthaus e-drive steht grundsätzlich weiteren interessierten kleinen und mittleren Unternehmen zur Beteiligung offen.

Die Partner stärken mit dem Kolleg den Transfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft auf dem zukunftsweisenden Technologiefeld der Elektromobilität. Daimler und das KIT bauen mit dem Promotionskolleg ihre Forschungskooperation im Projekthaus e-drive weiter aus. Daimler und das KIT haben das Projekthaus e-drive 2008 als Forschungskooperation gegründet, um gezielt die Marktreife von Elektro- und Hybridfahrzeugen zu beschleunigen.

Wissenschaftsminister Professor Dr. Peter Frankenberg sagte: „Das Promotionskolleg ist ein Meilenstein der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Es bietet neue Chancen für den wissenschaftlichen Nachwuchs, sich weiter zu qualifizieren und zugleich in einer zentralen Zukunftstechnologie Forschungsarbeit zu leisten - im Verbund mit Partnern aus der Wirtschaft und mit großem Potential für Anwendungen in der Praxis“. Das besondere Engagement der Daimler AG und der Firma Behr zeige, welch großes Vertrauen die Wirtschaft in die Leistungskraft der badenwürttembergischen Hochschulforschung setze.

Dr. Dieter Zetsche, Vorsitzender des Vorstands der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars: "Spitzentechnologie braucht Spitzenforschung. Deshalb sucht Daimler kontinuierlich Nachwuchswissenschaftler, die zu den Besten ihres Fachs gehören – wir finden sie am KIT. Das neue Promotionskolleg trägt zusätzlich dazu bei, Zukunftsideen
schneller auf die Straße zu bringen."

„Das Promotionskolleg im Projekthaus e-drive ist ein weiterer wichtiger Baustein in den umfangreichen Forschungs- und Lehraktivitäten des KIT im zukunftsweisenden Feld der Elektromobilität“, so die KIT Präsidenten Professor Eberhard Umbach und Professor Horst Hippler. „Das Kolleg fügt sich hervorragend in die Strategie des KIT ein, die unter dem Stichwort ‚Competence E‘ das Gesamtsystem vom Energiespeicher bis zum elektrischen Antrieb, nicht nur anhand der Einzelkomponenten, sondern auch auf Systemebene betrachtet.“

Zehn Doktorandinnen und Doktoranden aus verschiedenen Disziplinen der Ingenieurwissenschaften werden zunächst für vier Jahre wichtige Fragen der Elektromobilität erforschen, zum Beispiel im Bereich Leistungselektronik oder Elektrifizierung des Antriebsstrangs. Die Auswahl der Kandidaten erfolgt durch ein Steering-Committee, besetzt aus Vertretern vom KIT, Daimler und Behr. Die Betreuung der Doktoranden übernimmt das KIT jeweils gemeinsam mit einem der beiden Partner. Die Räumlichkeiten und die Laborinfrastruktur
stellt das KIT zur Verfügung; zu drei Vierteln ihrer Arbeitszeit werden die Doktoranden am KIT forschen. Vergleichbar mit den „Shared Professorships“, einem Instrument der KITForschungsförderung, das Professoren gleichzeitig die Tätigkeit am KIT und in der Industrie erlaubt, werden die Promovierenden neben ihrer Tätigkeit am KIT auch in den Forschungs- und Entwicklungsabteilungen bei Daimler mitarbeiten. Um den Wissenstransfer weiter zu intensivieren, setzt das Promotionskolleg auf berufsnahe Qualifzierungsseminare und Curricula in der Daimler Technik-Akademie. Umgekehrt kommen Mitarbeiter von Daimler für Fortbildungen ans KIT. Durch diese enge Verzahnung hebt sich das Promotionskolleg von bisherigen Kollegien ab.

 

Das Foto kann in druckfähiger Qualität angefordert werden unter: pressestelle∂kit edu oder +49 721 608-47414. Die Presseinformation steht auch als PDF-Datei zur Verfügung.


Hector Forschungspreis für Jürg Leuthold

KIT-Wissenschaftler erhält die Auszeichnung für seine herausragenden Arbeiten auf dem Gebiet der Hochgeschwindigkeits-Datenübertragung
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Preisträger Professor Jürg Leuthold (2.v.li.) mit Josefine und Dr. Hans-Werner Hector (re.) sowie dem baden-württembergischen Wissenschaftsminister Professor Peter Frankenberg. (Foto: Marco Schilling)

Professor Jürg Leuthold vom KIT ist einer der diesjährigen Träger des Hector Forschungspreises und gehört nun zum Kreis der sogenannten „Hector-Fellows.“ Drei herausragende Wissenschaftler deutscher Exzellenz-Universitäten haben in diesem Jahr den mit jeweils 150.000 Euro dotierten Hector Forschungspreis erhalten, neben Leuthold sind dies Professor Stephen Hashmi (Universität Heidelberg) und Prof. Jens Timmer (Universität Freiburg). Die Hector Stiftung II mit Sitz in Weinheim würdigt damit sowohl die bahnbrechenden Forschungsleistungen der Naturwissenschaftler als auch ihre Grundhaltung als Hochschullehrer.

Der Physiker Leuthold, der seit 2004 am KIT forscht und lehrt,  ist ein Experte auf dem Gebiet der Hochgeschwindigkeits-Datenübertragung. So hat er jüngst mit seiner Gruppe ein optisches Verfahren entwickelt, mit welchem man die größte je auf einen einzigen Laserstrahl kodierte Datenmenge von 10 Terabit pro Sekunde in Echtzeit kodieren und dekodieren kann. Vor drei Jahren gelang es Leuthold, einen der schnellsten optischen Siliziumchips zu bauen, der nicht nur viermal schneller ist als die bis dahin verfügbaren, sondern auch etwa 50 Mal kleiner als die Chips, die heute in Telekommunikationsgeräten eingesetzt werden. Der gebürtige Schweizer leitet am KIT das Institut für Photonik und Quantenelektronik (IPQ) sowie das Institut für Mikrostrukturtechnik (IMT).

Beim Festakt in Heidelberg am 4. Februar würdigte Dr. h.c. Hans-Werner Hector die faszinierenden Arbeiten der Preisträger: „Aus Ihren Forschungsgebieten entsteht das Wunder des Alltags.“ Gerne stelle die Stiftung finanzielle Mittel zur Verfügung, um die besten Professoren zu fördern. Denn dies sei die logische Fortsetzung der Unterstützung von besonders begabten Schülern und Studenten, der sich die Stiftung ebenfalls verschrieben hat. „Erst beides zugleich ergibt ein sinnvolles Ganzes“, sagte Hector.

„Die Ernennung von Herrn Leuthold zum Hector-Fellow ist für das KIT eine große Ehre“, so KIT-Präsident Professor Horst Hippler. „Wir freuen uns sehr, dass auch in diesem Jahr wieder ein Wissenschaftler des KIT Träger des Hector Forschungspreises ist, der exzellente Forschung mit herausragender Lehre verknüpft.“

Leuthold gehört nun zum Kreis der sogenannten „Hector-Fellows“, was wörtlich übersetzt „Gefährte“ bedeutet und im angelsächsischen Raum Mitglieder eines Teams von Spezialisten bezeichnet, die gemeinsam an wissenschaftlichen Themen arbeiten. Die Stifter Josephine und Hans-Werner Hector verfolgen mit der seit 2009 jährlich an drei Wissenschaftler vergebenen Auszeichnung das Ziel, dass sich die Preisträger gegenseitig bei ihrer Arbeit unterstützen und die Naturwissenschaften der Allgemeinheit näher bringen. Durch die Vernetzung der „Fellows“ entsteht gewissermaßen eine „Tafelrunde der Spitzenwissenschaftler“, die nun neun Mitglieder hat: Neben den drei diesjährigen Preisträgern sind dies die Professoren Manfred Kappes (KIT), Franz Nestmann (KIT), Doris Wedlich (KIT), Peter Gumbsch (KIT) und Martin Wegener (KIT) sowie Thomas Elbert (Universität Konstanz).

Weitere Informationen zur H. W. & J. Hector-Stiftung und zur Hector-Stiftung II unter:  http://www.hector-stiftung.de/ .

 

Bild in druckfähiger Qualität zum Download
Die Presseinformation steht auch als PDF-Datei zur Verfügung.

Zwei KIT-Forscherinnen auf dem Weg nach oben

Stefanie Speidel und Elena Pancera werden im Margarete von Wrangell-Programm gefördert
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Arbeiten an der Habilitation: Stefanie Speidel (links) und Elena Pancera (rechts) (Foto: KIT)

Zwei junge KIT-Wissenschaftlerinnen, deren Forschung die medizintechnische Anwendung im Blick hat, erhalten ein Margarete von Wrangell-Habilitationsstipendium. Die Informatikerin Dr. Stefanie Speidel entwickelt am Institut für Anthropomatik ein Assistenzsystem, das Chirurgen bei Operationen unterstützt. Am Institut für Hochfrequenztechnik und Elektronik (IHE) entwickelt die Ingenieurin Dr. Elena Pancera mit Hilfe der Ultra-Breitbandtechnologie neue Verfahren für medizinisch diagnostische Anwendungen und das drahtlose Überwachen der Lebensfunktionen von Patienten.

Mit dem Margarete von Wrangell-Habilitationsprogramm unterstützt das Land Baden-Württemberg exzellente Wissenschaftlerinnen auf dem Weg zur Habilitation. Die Stellen der beiden Wissenschaftlerinnen finanzieren zunächst drei Jahre lang das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst sowie der Europäischen Sozialfonds (ESF) und zwei weitere Jahre das KIT.

Ultra-Breitbandtechnologie, englisch Ultra Wideband (UWB), ist das Forschungsgebiet von Dr. Elena Pancera. „Da UWB die Übertragung sehr großer Datenmengen und eine hohe Auflösung ermöglicht, kann diese Funktechnologie unter anderem in der medizinischen Diagnostik angewandt werden“, erläutert die 1981 in Verona geborene Ingenieurin. So ist es zum Beispiel möglich, Wasseransammlungen und Krebsknötchen im Körper zu erkennen und die Lebenszeichen von Patienten drahtlos zu überwachen. Ein wesentlicher Vorteil gegenüber anderen diagnostischen Methoden liege in der Strahlungsfreiheit, „UWB ionisiert nicht“, so die Wissenschaftlerin. Pancera studierte Elektrotechnik in Padua und wurde am KIT promoviert. Am IHE leitet die 29-Jährige die Nachwuchsforschergruppe „Ultra Wideband Medical Diagnostic“. Für ihre Promotion erhielt sie 2009 als erste Frau den Carl-Freudenberg-Preis.

Quelle: Presseinformation 023/2011



Prof. Dr.-Ing. Martin Doppelbauer seit 1. Februar an der Fakultät

Verstärkung für Mobilitätssysteme
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Prof. M. Doppelbauer

Der interdisziplinäre Schwerpunkt Mobilitätssysteme am KIT erhält Verstärkung aus der Industrie:

Martin Doppelbauer ist Professor am neuen Lehrstuhl für Hybridelektrische Fahrzeuge am KIT. Der ehemalige Bereichsleiter für Elektromotorenentwicklung der SEW Eurodrive GmbH & Co KG in Bruchsal erforscht und entwickelt den Antrieb von Fahrzeugen, die zusätzlich zum Verbrennungsmotor einen Elektromotor nutzen oder sogar ganz ohne Verbrennungsmotor auskommen. Dabei werden Modellbildung und Simulation durch Messungen von Prototypen auf Prüfständen und in realen Fahrzeugen ergänzt.

Regelungstechnische Grundlagen und deren industrielle Anwendung für Mobilitätsysteme der Zukunft gehören zu den Forschungsschwerpunkten von Sören Hohmann, Leiter des Instituts für Regelungs- und Steuerungssysteme des KIT. Hohmann war zuletzt Leiter der Voraus- und Serienentwicklung für integrierte Fahrdynamikregelsysteme und Fahrwerkssensoren bei BMW. Sein Ziel ist es nun, Unfälle durch neuartige Sicherheitssysteme und durch die Optimierung des Gesamtsystems von Fahrer, Fahrzeug und Verkehr zu vermeiden. Ein zweiter Schwerpunkt liegt in der Entwicklung von Steuerungssystemen für das Batteriemanagement von Elektrofahrzeugen.

Quelle: Neues aus dem KIT (05.01.2011)


Fakultätslehrpreis 2010

Herr Dr.-Ing. Mathias Kluwe, Akademischer Oberrat am Institut für Regelungs- und Steuerungssysteme  wurde bei der KIT-Jahresfeier 2010 mit dem Fakultätslehrpreis 2010 für seine „Gesamtleistung in der Lehre“ insbesondere für die Vorlesung  „Systemdynamik und Regelungstechnik“ ausgezeichnet.


KIT-Doktorandenpreis

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hat im Rahmen der KIT-Jahresfeier 2010 Herrn Dr.-Ing. Oliver Sander den KIT-Doktorandenpreis für seine herausragende Promotion im Kompetenzbereich „Systeme und Prozesse“ zum Thema „Skalierbare adaptive System-on-Chip-Architekturen für Inter-Car und Intra-Car Kommunikationsgateways“ verliehen.


Friedrich-und-Elisabeth-Boysen-Preis 2010

Der diesjährige Preis der Friedrich-und-Elisabeth-Boysen-Stiftung geht an einen Wissenschaftler der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik.

Herr Dr. André Leonide (Institut für Werkstoffe der Elektrotechnik) hat den Preis für seine Dissertation „SOFC Modelling and Parameter Identification by means of Impedance Spectroscopy“ erhalten.

Förderpreis für KIT-Absolvent

Preisverleihung

Grzegorz Adamiuk, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Hochfrequenztechnik und Elektronik (IHE) am KIT, hat den mit 5.000 Euro dotierten Südwestmetall-Förderpreis für seine Doktorarbeit erhalten.

Herr Adamiuk hat sich darin mit innovativen Antennen für zukünftige ultra-breitbandige Funksysteme und deren Anwendung in hochauflösender Radartechnik beschäftigt.
Insgesamt hat der Verband der Metall- und Elektroindustrie Baden-Württemberg – Südwestmetall neun Absolventen der baden-württembergischen Landesuniversitäten mit dem Förderpreis für herausragende wissenschaftliche Arbeiten ausgezeichnet.
Die Förderpreise wurden in diesem Jahr zum 20. Mal vergeben.


Verleihung des Grades eines Doktor-Ingenieurs Ehren halber (Dr.-Ing. E.h.) an Prof. Dr.-Ing. Ingo Wolff

Überreichung der Urkunde an Prof. Dr.-Ing. Ingo Wolff durch den Dekan der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik, Prof. Dr.-Ing. Gert Trommer

 

Prof. Dr.-Ing. Ingo Wolff ist ein international herausragender Wissenschaftler und Hochschullehrer auf den Gebieten der Hochfrequenztechnik und der Nachrichtentechnik. Darüber hinaus ist er als erfolgreicher Unternehmer sowie als kreativer Organisator weit über die Grenzen der reinen Wissenschaft hinaus in Erscheinung getreten. Mit der von ihm geleiteten IMST GmbH hat Prof. Wolff über viele Jahre hinweg eine intensive wissenschaftliche Kooperation mit dem Institut für Hochfrequenztechnik und Elektronik (IHE) und weiteren Instituten der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik des KIT gepflegt. Prof. Dr.-Ing. Ingo Wolff ist ein herausragender Repräsentant der Elektrotechnik und Informationstechnik. Deshalb hat ihn die Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik mit der Verleihung des Grades eines Doktor-Ingenieurs Ehren halber (Dr.-Ing. E.h.) am 11. Juni 2010 für sein Lebenswerk geehrt.


Carl-Freudenberg-Preis an Dr.-Ing. Elena Pancera verliehen

Am 9. März 2010 erhielt Dr.-Ing. Elena Pancera von Institut für Hochfrequenztechnik und Elektronik (IHE) den Carl-Freudenberg-Preis, der seit 1951 vergeben wird. Der Preis dient der Förderung des Hochschullehrernachwuchses am Karlsruher Institut für Technologie (KIT).

Er wird alle zwei Jahre für die beste wissenschaftliche Arbeit mit naturwissenschaftlich-technischem Hintergrund vergeben.

Dr.-Ing. Elena Pancera war die erste Frau, die diesen Preis verliehen bekam. Sie bekam den Preis für ihre Doktorarbeit mit dem Titel "Strategies for Time Domain Characterization of UWB Components and Systems", in dem sie sowohl neue Kriterien und Analyseverfahren in Zeitbereich für ultra breitbandige (engl. Ultra Wideband - UWB) Kommunikation- und Radar-Systeme als auch neue Optimierungsmethoden entwickelt hat.


Landesforschungspreis geht an KIT-Wissenschaftler

(Montag, 11. Mai 2009) -

(kk) Professor Jürg Leuthold vom Institut für Photonik und Quantenelektronik (IPQ) am KIT erhält den diesjährigen Landesforschungspreis im Bereich Angewandte Forschung. J. Leuthold forscht auf dem Gebiet der Hochgeschwindigkeits-Datenübertragung. Er hat einen optischen Siliziumchip entwickelt, der viermal leistungsfähiger ist als der bisherige Rekordhalter. Diese Technik erlaubt es, Daten mit einer Geschwindigkeit von bis zu 160 Gigabit pro Sekunde zu verarbeiten – das entspricht circa fünf DVD-Spielfilmen. Der Landesforschungspreis Baden-Württemberg ist mit insgesamt 200.000 € für die drei Preisträger in diesem Jahr der höchstdotierte Forschungspreis eines Landes. Davon gehen 100.000 € an den Physiker Leuthold. Sein Institut für Phontonik und Quantenelektronik am KIT arbeitet auf dem Gebiet der optischen Kommunikationstechnik. „Wir entwerfen neue photonische Bauteile, die an die Grenze des heute Machbaren gehen. Unsere winzigen Chips haben eine enorme Prozessorleistung und können mehrere Millionen Telefonanrufe gleichzeitig verarbeiten“, so J. Leuthold, dem es erstmals gelang, die optische Prozessierung bei diesen Datenraten auf einen einzigen Siliziumchip zu bringen.

Angesichts der wachsenden Zahl der Internetnutzer und der interaktiven Web-2.0-Anwendungen wird voraussichtlich bereits in wenigen Jahren die Datenübertragung in Glasfaser-Hochgeschwindigkeitsnetzen Raten von 100 Gbit/s erreichen. Siliziumbasierte Halbleiterchips an der Pforte des Rechners sorgen für die Übertragung der riesigen Datenmengen. Bisher liegt die Höchstgeschwindigkeit bei der Datenprozessierung in Silizium bei 40 Gbit/s. J. Leuthold und sein Team können mit ihrer Entwicklung die Geschwindigkeit vervierfachen. „Den optischen Netzen gehört die Zukunft. Denn nur sie schaffen es, die enormen Datenmengen in Hochgeschwindigkeit ans Ziel zu bringen. Im Übrigen sind sie kostengünstig und zählen zu den energetisch effizientesten Lösungen, welche wir auf dem Gebiet kennen“, so J. Leuthold. „Wir vermuten, dass sich auf diese Weise der Energieverbrauch von Kommunikationsschnittstellen von Computern um das Hundertfache senken lässt.“ Fünf Jahre lang haben Prof. Leuthold und sein Team an der Entwicklung des neuen Chips gearbeitet. Der Durchbruch bei der ultraschnellen Übertragungsrate kam dadurch, dass die Wissenschaftler den winzigen Spalt der lichtführenden Bahnen auf dem Siliziumchip mit einem neuartigen organischen Molekül auffüllten. Nun geht es darum, den Chip serienreif zu machen. Zwei deutsche und eine italienische Firma haben bereits Interesse angemeldet.