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Auszeichnungen für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und Ereignisse an der Fakultät

Fakultätslehrpreis für das Team "LAMA"

Drei Studierende am Rechner
"Into the wild": Studierende in der Praxisphase des LAMA

Für ihre Arbeit in der praxisnahen KI-Lehrveranstaltung "Labor für angewandte Machine Learning Algorithmen (LAMA)" erhalten Daniel Grimm, Tim Hotfilter, Gabriela Molinar, Marco Stang und Simon Claus Stock den Lehrpreis der Fakultät ETIT 2020. Herzlichen Glückwunsch!

Mehr Informationen im Video:

 

 


Sommersemester 2020 startet online

Bildschirm mit KIT-Logo und "Lehre"/"Lecturing"- Aufschrift
Der Studienbetrieb startet mit digitalen Lehrangeboten.

Am 20. April 2020 wird der Studienbetrieb mit rein digitalen Angeboten wieder aufgenommen. Informationen zu einzelnen ETIT-Lehrveranstaltungen werden auf der ILIAS-Plattform zugänglich gemacht. Studierende werden gebeten, sich auf ILIAS und über die Instituts-Webseiten zu informieren und vorerst nicht auf den Campus zu kommen. Präsenzveranstaltungen sollen nur schrittweise, entsprechend den Verordnungen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie, wieder eingeführt werden. Weitere Informationen zum Beginn des Sommersemesters in der Presseinformation des KIT.


Haben ein Auge für Farben: druckbare Lichtsensoren

Lichtsensor
Organische Lichtsensoren mit farbselektiver Detektion, die durch Tintenstrahldruck mit halbleitenden Tinten hergestellt werden.

Lichtsensoren, die schon jetzt bei vielen Anwendungen wie z.B. Kameras, Lichtschranken und Bewegungsmeldern nicht mehr wegzudenken sind, könnten in Zukunft auch bei der Telekommunikation eine Rolle spielen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des KIT ist am InnovationLab Heidelberg ein entscheidender Entwicklungsschritt bei der Datenübertragung mittels Licht gelungen: druckbare Lichtsensoren, die Farben sehen können. Die Kommunikation mithilfe von sichtbarem Licht (VLC=Visible Light Communication) nutzt die Innenbeleuchtung in Gebäuden für die optische Kommunikation. Diese Technologie bietet in Bezug auf Sicherheit, Geschwindigkeit und Zugänglichkeit eine Reihe von Vorteilen im Vergleich zu aktuellen Verfahren wie WLAN oder Bluetooth. "Unsere Forschung trägt zu dieser Technologie bei, indem wir die Vorteile einer speziellen Art von Materialien, nämliche organische Halbleiter, und deren Herstellung mit Drucktechniken verbinden", so Dr. Gerardo Hernandez-Sosa vom Lichttechnischen Institut (LTI).

 

Originalpublikation:

Noah Strobel, Nikolaos Droseros, Wolfgang Köntges, Mervin  Seiberlich, Manuel  Pietsch, Stefan Schlisske, Felix Lindheimer, Rasmus R. Schröder, Uli Lemmer, Martin Pfannmöller, Natalie Banerji, Gerardo Hernandez-Sosa: „Color-selective Printed Organic Photodiodes for Filterless Multichannel Visible Light Communication“. Advanced Materials, 2020. DOI: 10.1002/adma.201908258.

 

Pressemitteilung des KIT vom 19.02.2020


Trauer um Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Heering

Portrait Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Heering
Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Heering

Die Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik und das Lichttechnische Institut (LTI) trauern um den Wissenschaftler und Hochschullehrer, der am 18. Februar 2020 im Alter von 78 Jahren verstorben ist.

Prof. Heering erwarb sich in Forschung und Lehre große Verdienste an der Universität Karlsruhe (TH). Von 1967 bis zu seiner Pensionierung 2007 war er am Lichttechnischen Institut tätig und wurde im Jahr 1987 zum Professor ernannt. In seiner wissenschaftlichen Tätigkeit widmete er sich vielfältigen Themen der Lichttechnik und Optoelektronik. So beschäftigte er sich mit Plasmastrahlern, mit optischer Messtechnik, dem Einsatz der UV-Technik und dem Entwurf von leistungselektronischen Schaltungen.

Bis zum vergangenen Jahr blieb er durch die Betreuung von Abschlussarbeiten und durch die Mitwirkung in Vorlesungen an der Fakultät ETIT aktiv.

Prof. Heering war ein herausragender Wissenschaftler und Hochschullehrer. 

„Wolfgang Heering hat mehr als 50 Jahre mit seiner breiten Kompetenz und seiner ruhigen und humorvollen Art zum Erfolg des Institutes beigetragen. Wir trauern um einen allseits geschätzten Wissenschaftler, dem das LTI sehr viel zu verdanken hat“, sagt Prof. Ulrich Lemmer, Leiter des Lichttechnischen Instituts.


Hasso Plattner erhält Ehrendoktorwürde der Fakultät ETIT

Gruppenfoto mit Hasso Plattner, Dietmar Hopp und Vertretern der KIT-Fakultät ETIT
Von links: Prof. Dr.-Ing. Fernando Puente León, Prof. Dr.-Ing. Dr. h. c. Jürgen Becker, Dietmar Hopp, Prof. Dr. h.c. Hasso Plattner, Prof. Dr.-Ing. Holger Hanselka, Prof. Dr.-Ing. Eric Sax und Prof. Dr. rer. nat. Wilhelm Stork

In einer feierlichen Festveranstaltung am 17. Februar 2020 verlieh die Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik dem Mitbegründer der SAP SE und Alumnus der damaligen Universität Karlsruher (TH) -des heutigen KIT- die Ehrendoktorwürde.
Plattner engagiert sich für die zukunftsorientierte Forschung sowie den Bildungs- und Kultursektor, verknüpft Wirtschaft und Wissenschaft, setzt sich für den Führungsnachwuchs ein und entwickelt immer wieder Innovationen, um die Digitalisierung voranzutreiben.

 

Sein Studium der Nachrichtentechnik schloss Plattner 1968 an der Fakultät für Elektrotechnik der Universität Karlsruhe (TH) bei Professor Karl Steinbuch ab, einem der Pioniere der deutschen Informatik. "Hier habe ich mein Grundwissen erworben, das es mir bis heute ermöglicht, neue Innovationen und Ideen zu entwickeln", sagt er.

Der Präsident des KIT, Prof. Holger Hanselka, würdigt Plattner nicht nur als einen der erfolgreichsten Unternehmer und engagiertesten Förderer von Start-Ups in Deutschland, sondern auch als Vordenker, der die Bedeutung der Digitalisierung früh erkannt hat und sie bis heute intensiv vorantreibt.

Die Laudatio hielt Dietmar Hopp, ebenfalls Alumnus der Universität Karlsruhe (TH) und Mitbegründer von SAP. "Sein praxisorientiertes Denken, mit dem er den Wandel stets richtig antizipierte, hat ihn zum Vordenker der SAP-Softwareentwicklung gemacht", sagt Hopp.

"Hasso Plattner ist wirtschaftlich außerordentlich erfolgreich, gleichzeitig wird er auch seiner gesellschaftlichen Verantwortung gerecht. Er ist damit nicht nur eine beeindruckende Persönlichkeit, er ist auch Vorbild und Motivation für die jüngere Generation", sagt Prof. Fernando Puente León, Dekan der KIT-Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik. Gemeinsam mit Prof. Jürgen Becker, Leiter des Instituts für Technik der Informationsbearbeitung (ITIV) hatte er die Verleihung der Ehrendoktorwürde an Plattner auf den Weg gebracht.


Trauer um Prof. Horst Kaltschmidt

Die Fakultät ETIT trauert um den Honorarprofessor, der am 9. Februar 2020 im Alter von 84 Jahren verstorben ist.
Prof. Kaltschmidt studierte an der Universität Karlsruhe (TH) Elektrotechnik und promovierte dort am Institut für theoretische Elektrotechnik und Messtechnik.

Neben seiner Position als Ressortleiter der Abteilung Technologie bei der Daimler-Benz Aerospace LFK-Lenkflugkörper GmbH war er seit 1984 Honorarprofessor an der Universität Karlsruhe und später am KIT.

Am Institut für theoretische Elektrotechnik und Systemoptimierung (ITE) der KIT-Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik las er bis zum Wintersemester 2017/18 die sehr praxisorientierte Vorlesung "Raumfahrtelektronik und Telemetrie". Er entwarf alle Klausuren seiner Vorlesung selbst und ließ sich "nicht den Spaß nehmen", diese auch selbst zu korrigieren. Seine Vorlesung war gleichermaßen bei Bachelor und Masterstudierenden beliebt und gut besucht.

„In meiner über 30-jährigen Bekanntschaft mit Prof. Kaltschmidt habe ich ihn mit seiner nie endenden Technikbegeisterung als inspirierende Persönlichkeit schätzen gelernt, die ich sehr vermissen werde“, sagt Prof. Trommer, ehemaliger Leiter des ITE.

Berufsbilder: Speed Dating mit Unternehmen

Studierende und Unternehmensvertreter an Stehtischen im Gespräch
Studierende knüpfen Kontakte im Gespräch mit Unternehmensvertreter*innen

Zahlreiche ETIT- und MIT-Studierende nutzten am 21. Januar 2020 die Gelegenheit, Kontakte mit Industrievertreter*innen zu knüpfen. In 13-minütigen Gesprächen mit jedem Unternehmen konnten die Studierenden sich über verschiedene Berufsbilder informieren und Fragen zum Berufseinstieg stellen. Das anschließende Get-Together ermöglichte weiteren Austausch. Mit dabei waren Belden, Leica Biosystems, Littelfuse, Texas Instruments und Trumpf. Veranstalter dieses neuen, erfolgreichen Formats war der KIT-Career-Service in Kooperation mit der Fakultät ETIT.


Erwin-Schrödinger-Preis für KIT-Forschungsteam

Preisverleihung Erwin-Schrödinger-Preis 2019 an KIT-Team
Die Verleihung des Erwin-Schrödinger-Preises an das KIT-Team auf der Jahrestagung der Helmholtz-Gemeinschaft 2019

Die Helmholtz-Gemeinschaft verlieh den mit 50.000 Euro dotierten Forschungspreis des Stifterverbandes im September 2019 an ein multidisziplinäres Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des KIT für Arbeiten an der "perfekten" Solarzelle. Sie hatten etwa Belege für ferroelektrische Mikrostrukturen gefunden und konnten damit die Eigenschaften moderner Perowskit-Solarzellen erklären. Der Erwin-Schrödinger-Preis unterstreicht die führende Position des KIT in der Materialforschung zur photovoltaischen Energieumwandlung.


KI im Studium macht fit für den Job

Drei Studierende am Rechner
"Into the wild": Studierende in der Praxisphase des LAMA

Die Künstliche Intelligenz zählt zu den großen Trendthemen in Wissenschaft und Wirtschaft. Am ITIV trainieren angehende Ingenieurinnen und Ingenieure dafür bereits im Bachelorstudium: Im Labor für angewandte Machine Learning Algorithmen (LAMA) machen sie sich mit praxisnahen KI-Projekten fit für künftige Aufgaben.

In der Praxisphase („Into the wild“-Phase), haben die Studierenden nach dem Theorieteil vier Wochen Zeit, das Gelernte in eigenen Projekten umzusetzen: Von der Solarstromprognose über Bilderkennung bis zum rückenfreundlichen Bürostuhl und einem Neuronalen Netzwerk, das Musik komponiert.

 

Herz aus dem Computer unterstützt Mediziner

Anatomisches Computermodell eines Herzens
Anatomisches Modell des linken Vorhofs einer 70-jährigen Patientin

Am IBT entwickeln Forscher realitätsnahe Computermodelle des Herzens auf mehreren Ebenen, um das Risiko von Herzrhythmusstörungen und die Wirkung von Therapien individuell abzuschätzen.

Forscher des KIT, der Medizinischen Klinik IV des Städtischen Klinikums Karlsruhe sowie der Medizinischen Fakultät der Universität Freiburg und des Universitäts-Herzzentrums Freiburg – Bad Krozingen haben eine Methode entwickelt, um das Risiko für Vorhofflattern individuell abzuschätzen: Wie die Wissenschaftler in der Zeitschrift Frontiers in Physiology berichten, ermöglichen personalisierte Computermodelle, sämtliche Pfade zu identifizieren, entlang derer die atypischen, kreisende elektrischen Erregungen auftreten können. „Unsere Modelle beziehen anatomische, elektrophysiologische und pharmakologische Kriterien ein“, erklärt Dr. Axel Loewe, Leiter der Arbeitsgruppe Herzmodellierung am Institut für Biomedizinische Technik (IBT). Auch die Wirkung von Therapien wie Katheterablation oder Medikamenten lässt sich so vorab individuell einschätzen.


Autonome Straßenbahn im Depot

Straßenbahn

Das KIT, Siemens Mobility und weitere Partner starten im Oktober 2019 das BMVI-geförderte Projekt „Autonome Straßenbahn im Depot“ (AStriD).

Ziel des Projekts ist die Vollautomatisierung eines Straßenbahndepots auf Basis einer autonom fahrenden Tram und eines digitalen Betriebshofes. Die Umsetzung erfolgt auf dem Betriebshof des Verkehrsbetriebs Potsdam.

„Wir freuen uns darauf, unsere aktuellen Forschungsergebnisse in AStriD einzubringen und auf einem Straßenbahndepot umzusetzen“, sagt Prof. Eric Sax, Leiter des ITIV.


Rudolf-Jaeckel Preis 2019 der DVG an Professor Bernhard Holzapfel

Foto: Katharina Grottker

11.10.2019: Im Rahmen der V2019-Tagung in Dresden wurde der Rudolf-Jaeckel Preis der Deutschen Vakuumgesellschaft an Bernhard Holzapfel, Direktor am Institut für Technische Physik ITEP,  verliehen. Die Ehrenmedaille und Urkunde wurde von Frau Dr. Ute Bergner, Präsidentin der DVG) überreicht.  

Herr Holzapfel erhält den Preis „für seine herausragenden Leistungen … und bahnbrechenden Beiträge zur Etablierung der Laserdeposition in der Dünnschichttechnik, speziell zur Präparation oxidischer, dünner Schichten, insbesondere supraleitender, magnetischer und ferroelektrischer Schichten.“

Die Laudatio hielt Joachim Knebel, der den wissenschaftlichen Werdegang und Charakter von  Bernhard Holzapfel darstellte:  ein begeisterter und begeisternder Hochschullehrer,

ein wissbegieriger Forschergeist, der beständig hinter die Grenzen des Machbaren sieht,

und einer Innovator, der Studierende, Promovierende und Laborergebnisse erfolgreich in die Praxis überführt!


Wahl des Geschäftsführenden Ausschusses der KIT- Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik

Geschäftsführender Ausschuss der KIT-Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik (v.l.n.r.): Prof. Dr. rer. nat. Bernhard Holzapfel (Prodekan), Prof. Dr.-Ing. Fernando Puente León (Dekan) und Prof. Dr.-Ing. Marc Hiller (Studiendekan ETIT)

Als Dekan tritt Prof. Dr.-Ing. Fernando Puente León vom Institut für Industrielle Informationstechnik (IIIT) die Nachfolge von Prof. Dr.-Ing. Thomas Leibfried vom Institut für Elektroenergiesysteme und Hochspannungstechnik (IEH) an. Prof. Dr. rer. nat. Bernhard Holzapfel vom Institut für Technische Physik (ITEP) löst als Prodekan seinen Vorgänger Prof. Dr.-Ing. John Jelonnek vom Institut für Hochleistungsimpuls- und Mikrowellentechnik (IHM) ab. Neuer ETIT-Studiendekan ist Prof. Dr.-Ing. Marc Hiller vom Elektrotechnischen Institut (ETI), der auf Prof. Dr.-Ing. Sören Hohmann vom Institut für Regelungs- und Steuerungssysteme (IRS) folgt. Die KIT-Fakultät ETIT und die Bereichsleitung des Bereichs 3 gratulieren der neuen Fakultätsleitung herzlich zur Wahl und wünschen viel Erfolg bei der Fortführung und nachhaltigen Gestaltung der anstehenden Herausforderungen. Der ausdrückliche Dank der KIT-Fakultät ETIT gilt zudem dem bisherigen Geschäftsführenden Ausschuss für die Fakultätsführung und die erbrachten Leistungen in den vergangenen vier Jahren.

 

31.10.2018
 


Uli Lemmer erhält Esther-Hoffman-Beller-Medaille 2018

Preis der OSA geht an Uli Lemmer für den Aufbau der Graduiertenschule im Zuge der Exzellenzinitiative

Die Optical Society (OSA) zeichnet Uli Lemmer, Leiter des Lichttechnischen Instituts am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), für den Aufbau einer internationalen Graduiertenschule im Bereich der Optischen Technologien aus: die Karlsruhe School of Optics & Photonics (KSOP).

An der im Jahr 2006 als erste Graduiertenschule des KIT gegründeten Karlsruhe School of Optics & Photonics (KSOP) haben bis heute fast 600 Studierende und Doktorandinnen und Doktoranden und Alumni aus 40 verschiedenen Ländern studiert und geforscht. Wie die OSA mitteilt, verkörpere die KSOP in idealer Weise den interdisziplinären Charakter des Fachgebiets, das Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus den Bereichen Physik und Elektrotechnik mit Vertreterinnen und Vertretern anderer Disziplinen wie Biologie, Chemie, Maschinenbau, Informatik und anderen zusammenbringt.

Die Arbeit von Professor Lemmer habe dafür gesorgt, dass die Studierenden der KSOP nicht nur über ein solides Fundament in der Forschung verfügen, sondern auch von den vielfältigen Verbindungen mit der Industrie und dem umfangreichen Begleitprogramm der Schule profitieren. Hierzu gehört für die Doktorandinnen und Doktoranden z.B. auch ein MBA-Fundamentals-Programm der Technology Business School am KIT, der Hector School, in dem grundlegende Managementfertigkeiten vermittelt werden. „Die Karlsruhe School of Optics & Photonics bildet sehr erfolgreich die nächste Generation der Führungskräfte für die akademische Forschung und die High-Tech-Industrie aus“, sagte die Vorsitzende des Auswahlkommittees Andrea Blanco Redondo von der University of Sydney, Australien, zur Begründung der Auszeichnung.

Die 1916 gegründete Optical Society (OSA) ist eine führende wissenschaftliche Fachorganisation auf dem Gebiet von Optik und Photonik.

 

30.05.2018
 


Olaf Dössel zum Fellow der EAMBES ernannt

Prof. Dr. Olaf Dössel wurde zum Fellow of the European Alliance for Medical and Biological Engineering and Science ernannt. In der Ernennungsurkunde heisst es: „In recognition of distinguished leadership and important contributions to research and advocacy of Medical and Biological Engineering and Science“. Die Urkunde wurde am 13. März auf einer Festveranstaltung in London übergeben.

EAMBES Fellows


Miniatur-Sensoren für Industrie 4.0 und IoT

Prof. Zwick (Foto: Markus Breig/KIT)

Prof. Thomas Zwick has been named an IEEE Fellow. He is being recognized for his contributions to millimeter wave transceivers. The IEEE Grade of Fellow is conferred by the IEEE Board of Directors upon a person with an outstanding record of accomplishments in any of the IEEE fields of interest. The total number selected in any one year cannot exceed one-tenth of one- percent of the total voting membership. IEEE Fellow is the highest grade of membership and is recognized by the technical community as a prestigious honor and an important career achievement.

Prof. Zwick has made pioneering contributions to the area of integrated millimeter wave transceivers. In this context, he is a leading expert in the area of frontends including their antennas, integrated circuits, passive components and packaging. He has made significant contributions to the miniaturization of millimeter wave transceivers into single SMD solderable packages. This story started in 2002 when Thomas Zwick and his colleges at IBM T.J. Watson Research Center had the idea of integrating a full transceiver in IBM’s SiGe technology together with the antennas to form a fully integrated 60 GHz transceiver. At millimeter wave frequencies transmission line losses become substantial already for short lines and interconnects are difficult to realize so miniaturization will even provide optimal performance. While other colleges took care of the circuit design, Prof. Zwick designed the antennas into the package including the interconnect to the SiGe chip. One major hurdle on the way was that Thomas first had to invent a new measurement setup which allowed him to measure his antennas without connector while probing the contacts with a standard RF probe. In 2006 the work of the IBM team led to IBM’s well received press release of world’s first fully integrated 60 GHz chipset. In his new job as KIT professor from 2007 on, Thomas continued the work, more focusing on fully integrated radar transceivers at 120 GHz together with other European researchers. The world’s first fully integrated 120 GHz radar frontend in a QFN packaged was shown to the press in 2012. Since then Prof. Zwick continued working on different antennas, packaging options and circuits at frequencies up to 300 GHz and in parallel he supported a group of small companies in commercializing the radar frontend. In 2015 the chip became available from Silicon Radar GmbH, Germany (http://siliconradar.com/120ghz_e.html ) and can be found in some first products (e.g. https://www.baumer.com/ch/de/produktubersicht/distanzmessung/radarsensoren/c/291 ). Besides the automotive radar business especially the fourth industrial revolution will result in an immense demand for small sensors. Prof. Zwick’s newest achievement in this context is his novel concept on feeding a single on-chip antenna with several power amplifiers.

The IEEE is the world’s leading professional association for advancing technology for humanity. Through its 400,000 plus members in 160 countries, the association is a leading authority on a wide variety of areas ranging from aerospace systems, computers and telecommunications to biomedical engineering, electric power and consumer electronics.

Dedicated to the advancement of technology, the IEEE publishes 30 percent of the world’s literature in the electrical and electronics engineering and computer science fields, and has developed more than 1300 active industry standards. The association also sponsors or co-sponsors nearly 1700 international technical conferences each year. If you would like to learn more about IEEE or the IEEE Fellow Program, please visit http://www.ieee.org/.


Zum Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften berufen

Prof. Zwick (Foto: Markus Breig/KIT)
In 2017 wird Prof. Zwick zum ordentlichen Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften berufen. Zu ordentlichen Mitgliedern der Heidelberger Akademie werden Wissenschaftler des Landes Baden-Württemberg gewählt, die sich durch hervorragende wissenschaftliche Leistungen ausgewiesen haben. Die Heidelberger Akademie der Wissenschaften wurde 1909 in der Tradition der 1763 durch Kurfürst Carl Theodor gegründeten Kurpfälzischen Akademie als badische Akademie der Wissenschaften konstituiert. Dem Gründungsgedanken, die herausragenden Wissenschaftler des Landes zum fächerübergreifenden Gespräch und gemeinsamer Grundlagenforschung zusammenzuführen, ist die Heidelberger Akademie treu geblieben. Wie alle acht von den Bundesländern getragenen Akademien der Wissenschaften ist auch die Landesakademie Baden-Württembergs Gelehrtengesellschaft und moderne außeruniversitäre Forschungseinrichtung. Die Akademie veranstaltet wissenschaftliche Tagungen sowie öffentliche Vortragsreihen und fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs. Der Schwerpunkt der auf Nachhaltigkeit angelegten Akademietätigkeiten liegt auf dem Gebiet kultur- und geistesgeschichtlicher Grundlagenforschung. In einer schnelllebigen Zeit sucht die Wissenschaft Erkenntnisse und Einsichten, die aktuelle Trends überdauern und der Gegenwart langfristige Perspektiven vermitteln. So schafft die Wissenschaft nachhaltige Werte, die weit über den Tag hinaus geistige Lebensgrundlagen, Erfahrungen und Ideen erhalten und erneuern. In der Akademie der Wissenschaften wird diese Nachhaltigkeit besonders gepflegt. Sie bietet den Raum, in dem langjährige kontinuierliche Beobachtungen und Erhebungen möglich sind, Datensammlungen für Editionen umfangreicher Textkorpora und Lexika erarbeitet und für die Allgemeinheit bereitgestellt werden. Die Akademie trägt zur Bewahrung und Erschließung des kulturellen Erbes für die Gegenwart bei und stellt Grundlagenwissen bereit, das von anderen Wissenschaftlern in Forschung und Lehre sowie von der Öffentlichkeit genutzt werden kann.

Ehrenprofessur der TU Sofia

(v.l.n.r.: Prof. Tsenov (Dekan der FDIBA), Dr. Kluwe, Prof. Mihov)

Am 25.10.2017 wurde Herrn Dr.-Ing. Mathias Kluwe, Akademischer Oberrat am Institut für Regelungs- und Steuerungssysteme (IRS), der Titel eines Ehrenprofessors (Prof. h.c.) der Technischen Universität Sofia verliehen. Die Ehrung würdigte seinen Beitrag zum Aufbau der Fakultät für Deutsche Ingenieurs- und Betriebswirtschaftsausbildung (FDIBA) und für seine langjährige Lehrtätigkeit auf dem Gebiet der Systemdynamik und Regelungstechnik in den Ingenieurfächern der Studiengänge „Allgemeiner Maschinenbau“ und „Mechatronik und Informationstechnik“ der FDIBA. Die 1990 gegründete und seitdem von dem DAAD geförderte FDIBA stellt das größte und älteste deutsche Ausbildungsprojekt in Osteuropa dar und bietet unter dem Einsatz von deutschen Dozenten und in deutscher Sprache qualifizierten Studierenden ein Doppeldiplomstudium an. Die persönliche Verleihung der Ehrenprofessur erfolgte am 30.11.2017 im Rahmen einer Festveranstaltung der FDIBA im Beisein des Botschafters der Bundesrepublik Deutschland in Bulgarien durch den Rektor der Technischen Universität Sofia, Herrn Prof. Dr. Sc.-Ing. Georgi Mihov.


KIT erhält IEEE Milestone "Otto Lehmann"

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) erhielt vom renommierten Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) den IEEE Milestone „Otto Lehmann“, mit dem die bahnbrechende Erforschung der Flüssigkristalle („Liquid Crystals“) durch Otto Lehmann 1889 in Karlsruhe eine internationale Würdigung erfuhr. Zur Einweihung des IEEE Milestone „Otto Lehmann“ lud Prof. Dr.-Ing. Thomas Leibfried, der Dekan der KIT-Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik, am 11. Oktober 2017 ein. Der designierte IEEE Präsident Prof. Dr. James A. Jefferies kam hierzu eigens nach Karlsruhe und eröffnete gemeinsam mit Prof. Dr. Oliver Kraft, dem Vizepräsidenten für Forschung des KIT, die Festveranstaltung. Das Lebenswerk Otto Lehmanns und seine Bedeutung für die Forschung würdigte Prof. Dr.-Ing. Peter M. Knoll in seinem Fachvortrag. Anschließend wurde die Bronzetafel vor dem ehemaligen Labor von Otto Lehmann im Beisein seiner Nachkommen im Ehrenhof auf dem KIT-Campus Süd feierlich enthüllt. Für das KIT ist dieses nach dem 2014 eingeweihten IEEE Milestone „Heinrich Hertz“ die zweite Ehrung weltweit herausragender Karlsruher Forscher durch das IEEE Milestone Program. Seit 1977 zeichnet das IEEE Milestone Program global herausragende Entdeckungen, Erfindungen und Erforschungen aus, die mehr als 25 Jahre zurückliegen und dem Wohl der Menschheit dienen. Vorschläge für einen IEEE Milestone, die nur IEEE Mitglieder einbringen können, werden von dem IEEE History Committee einer sorgfältigen Prüfung unterzogen und vom IEEE Direktorium entschieden. Das IEEE ist mit 425.000 Mitgliedern in 160 Staaten der weltweit größte Berufsverband von Ingenieuren mit juristischem Sitz in New York City. Otto Lehmann wurde im Frühjahr 1889 als Nachfolger von Heinrich Hertz an die damalige Technische Hochschule Karlsruhe (TH) berufen, dem Vorläufer der Universität Karlsruhe und des heutigen KIT. Hier begann er mit der Erforschung der ersten Flüssigkristallsubstanzen und konnte ihre kristallinen Eigenschaften mit dem von ihm entwickelten Polarisationsmikroskop nachweisen. Mit seiner Veröffentlichung „Über fließende Krystalle“ von 1889 prägte er auch den Begriff „Liquid Crystals“. Mit seinem Lebenswerk öffnete er die Tür zu der heutigen Flüssigkristalltechnologie, zu Liquid Crystal Displays (LCD) und weiteren Anwendungen, ohne die heutige moderne Endgeräte nicht denkbar gewesen wären. Er wurde mehrmals für den Nobelpreis vorgeschlagen, zuletzt in seinem Todesjahr 1922. Auf dem Gebiet der Flüssigkristall-Displays waren die beiden Karlsruher Professoren Dieter A. Mlynski und Peter Knoll von 1973 bis 1997 in Forschung und Lehre tätig. Gemeinsam mit dem damaligen Rektor der Universität Karlsruhe (TH), Prof. Dr.-Ing. Dr. Ing. E.h. Dr. h.c.mult. Sigmar Wittig, haben sie 1997 die Otto-Lehmann-Stiftung gegründet und 2015 ihren Vorschlag für den IEEE Milestone „Otto Lehmann“ im IEEE auf den Weg gebracht.

Presseinformation des KIT

Paul Wurth Award 2017

Herr M. S. C. Felix Mentgen erhielt am 28.03.2017 den “Paul Wurth Award” für die beste eingereichte Masterarbeit. Die Arbeit wurde am Institut für Hochleistungsimpuls- und Mikrowellentechnik erstellt. Mit dem Preis würdigt die Paul Wurth Group, Luxemburg, die jeweils beste eingereichte Arbeit im Bereich der Energie- und Umweltforschung. Der Titel der Masterarbeit lautet „Design studies towards a 140 GHz, 1.5 MW CW gyrotron (In view of an upgrade of the ECRH system at the W7-X stellarator)”. In der Arbeit hat Felix Mentgen sich intensiv mit der Machbarkeit für eine neue Generation von 1.5 MW 140 GHz Gyrotrons für den Stellarator W7-X am IPP in Greifswald beschäftigt.

IEEE 2016 Tom R. Burkes Outstanding Graduate Student Award

Martin Hochberg (IHM, links) und Prof. Robert Saethre (Oak Ridge National Laboratory), Student Award Chair der IPMHVC 2016

2016 IEEE Tom R. Burkes Outstanding Graduate Student Award der IEEE International Power Modulator and High Voltage Conference für Martin Hochberg

Am 07. Juli 2016 wurde im Rahmen der IEEE International Power Modulator and High Voltage Conference (IPMHVC 2016) in San Francisco, USA, der 2016 IEEE Tom R. Burkes Outstanding Graduate Student Award an Martin Hochberg für seine Beiträge zu Halbleiterleistungsmodulatoren verliehen. Herr Hochberg ist Doktorand am Institut für Hochleistungsimpuls- und Mikrowellentechnik (IHM) des KIT und entwickelt unter der Anleitung von Prof. Dr. Georg Müller einen neuartigen Impulsgenerator zum Betrieb von gepulsten Elektronenstrahlanlagen.

Die Widmung des Awards lautet:

“For outstanding contributions in the field of solid state power modulators and analyzing gate-boosting circuits for fast switching.”


IEEE 2016 Igor Alexeff Outstanding Student in Plasma Science Award

Preisverleihung

Am 22. Juni 2016 wurde im Rahmen der IEEE International Conference on Plasma Science (ICOPS 2016) in Banff, Kanada, der IEEE 2016 Igor Alexeff Outstanding Student in Plasma Science Award des Plasma Science and Application Committee (PSAC) der IEEE Nuclear and Plasma Science > Society (NPSS) für die Dissertation „Time-Dependent Spectrum Analysis of High Power Gyrotrons“ an Dr.-Ing. Andreas Schlaich verliehen. Herr Schlaich hat seine Dissertationsschrift als Doktorand des Institut für Hochleistungsimpuls- und Mikrowellentechnik (IHM) und des Institut für Hochfrequenztechnik und Elektronik (IHE) des KIT unter der Anleitung von Prof. Dr. rer. nat. Dr. h.c. Manfred Thumm angefertigt.

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KIT gewinnt Engineering Competition 2016 von Rohde & Schwarz

Engineering Competition 2016

Presseinformation von RHODE & SCHWARZ


Carl-Freudenberg-Preis

Preisverleihung (Foto: Freudenberg & Co. KG)

Für ihre wissenschaftlichen Arbeiten erhielten Dr. Philipp Merkel, Dr. Kai-Philipp Pahl und Dr. Hans-Georg Wahl am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) von Professor Dr. Alexander Wanner, Vizepräsident für Lehre, und Dr. Jörg Böcking, Chief Technology Officer der Freudenberg Gruppe, den Carl-Freudenberg-Preis.

Pressemitteilung des KIT


KIT erhält IEEE Milestone Heinrich Hertz

IEEE Milestone Heinrich Hertz

Am 5.12.2014 wurde in feierlichen Veranstaltung eine Bronzetafel enthüllt, die den Standort der Entdeckung der Elektromagnetischen Wellen durch Heinrich Hertz in besonderer Weise würdigt. Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) erhielt damit den IEEE Milestone „Heinrich Hertz“ vom Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE). Die feierliche Verleihung und Enthüllung des IEEE Milestone wurde durch Festreden des KIT-Vizepräsidenten Prof. Dr.-Ing. Löhe, des IEEE-Präsidenten Prof. Dr. Marca, des IEEE Region 8 Directors Prof. Dr. Bastiaans, des Dekans der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik Prof. Dr.-Ing. Leibfried, des IEEE Life Fellows Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. Dr.-Ing. E.h. mult. Wiesbeck gewürdigt. Aufgestellt wurde die Bronzetafel am KIT-Campus Süd im Ehrenhof – am ursprünglichen Ort des Labors von Heinrich Hertz. Der Physiker forschte und lehrte zwischen 1885 und 1889 an der damaligen Technischen Hochschule Karlsruhe. Im Jahr 1886 entdeckte er mit den elektromagnetischen Welleneinen physikalischen Effekt, der sich als grundlegend für die drahtlose Kommunikation erweisen sollte.

Presseinformation des KIT


Dekanatswahlen

Prof. Dr.-Ing. Thomas Leibfried

Am 05.11.2014 fanden an der Fakultät für Elektrotechnik und
Informationstechnik (ETIT) Dekanatswahlen durch den Fakultätsrat statt. Die Nachfolge von Herrn Prof. Olaf Dössel als
Dekan tritt Herr Prof. Thomas Leibfried vom Institut für Elektroenergiesysteme und Hochspannungstechnik (IEH) an. Herr Prof. John
Jelonnek, Institut für Hochleistungsimpuls- und Mikrowellentechnik (IHM) wurde zum neuen Prodekan gewählt und löst damit Herrn Prof. Uli Lemmer in dieser Funktion ab. Neuer Studiendekanist Herr Prof. Sören Hohmann, Institut für Regelungs- und Steuerungssysteme (IRS). Die Fakultät ist erfreut über die Gratulation der Bereichsleitung.


Südwestmetall-Förderpreis 2014 für Ingenieur aus dem KIT

v.l.n.r Dr.-Ing. Stefan Beer, Dr. Marquardt (stellvertretende Vorsitzende von Südwestmetall)

Herr Dr.-Ing. Stefan Beer wurde am 9.4.2014 für seine Dissertation zum Thema "Methoden und Techniken zur Integration von 122 GHz Antennen in miniaturisierte Radarsensoren" mit dem Südwestmetall-Förderpreis 2014 ausgezeichnet. Herr Beer arbeitete im Rahmen eines EU-Projekts an der Miniaturisierung von Radarsensorik. Zusammen mit seinen Projektpartnern gelang es vollständige Radarsensoren mit einer Größe von lediglich 8 mm zu realisieren. Durch die geringe Baugröße sowie kostengünstige Fertigungstechnologien ergeben sich eine Vielzahl neuer Anwendungen für die Radartechnik. Die Betreuung der Arbeit lag bei Prof. Thomas Zwick. Herr Beers Dissertation ist ein Kernbeispiel für die von Südwestmetall prämierten Arbeiten, die für die industrielle Arbeitswelt oder für deren sozialpolitische Rahmenbedingungen von Bedeutung sind.


DRIVE-E Studienpreis 2014 für Nachwuchsingenieurin aus dem KIT

Bild F. Brendel
Prof. Alexander Verl, Jonathan Jürgens, Lisa Braun, Dr. Georg Schütte (v.l.n.r.; Foto: Stephan Raum, BMBF).

Welcher Elektromotor passt zu welcher Fahrsituation? Mit dieser Frage hat sich Lisa Braun in ihrer Masterarbeit am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) befasst. Ihre Untersuchung könnte wesentlich dazu beitragen, Elektrofahrzeuge so zu optimieren, dass ihre Akzeptanz und Verbreitung deutlich steigen. Mit ihrer Arbeit erreichte die Nachwuchsingenieurin nun den ersten Platz beim DRIVE-E-Studienpreis 2014 des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Fraunhofer-Gesellschaft. Den Preis verliehen Dr. Georg Schütte, Staatssekretär im BMBF und Professor Alexander Verl, Vorstandsmitglied der Fraunhofer-Gesellschaft, gestern Abend in Stuttgart.

 

Presseinformation des KIT

 


Prof. Dr. -Ing. Michael Schäfer zum Honorarprofessor ernannt

Bild
Der Dekan gratuliert zur Ernennung

Der Dekan Prof. Dr. rer.nat Olaf Dössel gratuliert Herrn Prof. Dr. -Ing. Michael Schäfer zu seiner Ernennung zum Honorarprofessor für das Fachgebiet „Betriebsmittel der elektrischen Energieversorgung“ und überreicht ihm in der Fakultätsratssitzung am 4.12.2013 die Ernennungsurkunde.


Dr. Stefan Beer mit Carl-Freudenberg-Preis ausgezeichnet

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v.l.n.r. Dr. Stefan Beer Dr. Jörg Böcking, CTO der Freudenberg Gruppe Prof. Albert Albers, Leiter des Instituts für Produktentwicklung am KIT
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Foto (v.l.n.r): Dr. Sabine Zeyss (Freudenberg Gruppe), Dr. Jörg Böcking (Freudenberg Gruppe), Dr. Stefanie Grollius, Dr. Stefan Beer, Dr. Gerhard Robens (die drei Preisträger), Dr. Thomas Meyer (KIT), Prof. Albert Albers (KIT), Prof. Thomas Zwick (KIT)

Herr Dr. Stefan Beer vom Institut für Hochfrequenztechnik und Elektronik wurde für seine Arbeit zum Thema "Methoden und Techniken zur Integration von 122 GHz Antennen in miniaturisierte Radarsensoren" mit dem Carl-Freudenberg-Preis ausgezeichnet. 

Link zur Pressemitteilung....       


Bertha Benz-Preis 2013 für Ingenieurin aus dem KIT

Bild F. Brendel
Dr. Friederike Brendel. (Foto: Böhme/Daimler und Benz Stiftung).

Für ihre wegweisende Arbeit zu Funkübertragungstechniken erhält Dr. Friederike Brendel den Bertha Benz-Preis 2013. Die junge Ingenieurin fertigte ihre Dissertation über glasfaserbasierte Hochfrequenz-Übertragungssysteme im Millimeterwellenbereich am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) an. Ihre Ergebnisse ermöglichen, die übertragene Datenrate zu vervielfachen und schnelle wie kostengünstige Netzzugänge zu entwickeln. Mit dem Preis zeichnet die Daimler und Benz Stiftung jedes Jahr die herausragende Promotion einer jungen Ingenieurin aus. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Überreicht wurde er am  Donnerstag, 4. Juli, bei der Bertha BenzVorlesung in Heidelberg.

 

Presseinformation des KIT

 


Ehrendoktorwürde an Professor Becker

Professor Jürgen Becker, der am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) das Institut für Technik der Informationsverarbeitung leitet, hat die Ehrendoktorwürde der Technischen und Wirtschaftswissenschaftlichen Universität (TWU) Budapest erhalten. Die Hochschule zeichnet ihn damit für seine Forschung zu Eingebetteten Systemen aus, dazu zählen etwa hochleistungsfähige elektronische Rechensysteme für den künftigen Automobil- und Flugzeugbau. Becker gehört auf diesem Gebiet zu den weltweit führenden Wissenschaftlern.

Presseinformation des KIT 


Antrittsvorlesung von Herrn PD Dr. rer.nat. Bastian Breustedt

(von rechts) Dekan Prof. Dr. rer.nat. Dössel, Herr PD Dr. rer.nat. Bastian Breustedt
Am 16.5.20131 hielt Herr PD Dr. rer.nat. Bastian Breustedt seine Antrittsvorlesung
"Dosimetrie beim Umgang mit (offenen) Radionukliden". Im
Anschluss an die Vorlesung überreichte ihm der Dekan Herr Prof. Dr. rer.nat.
Dössel die Urkunde über den Abschluss seiner Habilitation für das Fachgebiet
"Strahlenschutz".

Prof. Manfred Thumm erhält Heinrich-Hertz-Preis 2012

EnBW und KIT ehren den Physiker für seine Forschung zur Mikrowellentechnik
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KIT-Präsident Prof. Eberhard Umbach, Prof. Manfred Thumm und Dr. Hans-Josef Zimmer, Technikvorstand der EnBW

Den Heinrich-Hertz-Preis übergeben Dr. Hans-Josef Zimmer, Technikvorstand der EnBW Energie Baden-Württemberg AG, und KIT-Präsident Professor Eberhard Umbach gemeinsam beim Tag der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik des KIT an Prof. Manfred Thumm. Die EnBW-Stiftung und das KIT, davor die Universität Karlsruhe (TH), vergeben den Heinrich-Hertz-Preis seit 1975 für besondere wissenschaftliche oder technische Leistungen auf dem Gebiet der Erzeugung, Verteilung und Anwendung elektrischer Energie oder für andere anwendungsorientierte Forschungstätigkeiten.

Manfred Thumm ist international anerkannter Experte auf dem Gebiet der Energiegewinnung durch Kernfusion. Zu seinen Verdiensten in Forschung und Lehre zählen insbesondere die Beiträge auf dem Gebiet der Plasmaphysik und der Hochleistungsmikrowellentechnik. „Auf diesen Preis bin ich besonders stolz, weil mit Heinrich Hertz auch meine eigene Vorlesungstätigkeit am KIT verbunden war“, sagt Professor Manfred Thumm. „Hertz hat in den 1880er-Jahren am damaligen Polytechnikum Karlsruhe mit seiner Hochfrequenzmesstechnik erstmals die elektromagnetischen Wellen nachgewiesen.“

Presseinformation des KIT

 

 


Krupp-Förderpreis 2012 geht an Christian Koos

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Professor Christian Koos arbeitet an nanophotonischen Bauelementen, die das Internet schneller und energieeffizienter machen können. (Foto: Eva Pailer).

Professor Christian Koos vom KIT erhält den diesjährigen Alfried Krupp-Förderpreis für junge Hochschullehrer. Das Kura-torium der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung ent-schied sich einstimmig für den 34-jährigen Ingenieurwissen-schaftler, der in der photonischen Kommunikationstechnik lehrt und forscht. Damit setzte sich Koos gegen 65 ebenfalls für den Preis vorgeschlagene Nachwuchswissenschaftler durch. Die Auszeichnung ist mit einer Million Euro dotiert. 

 

Presseinformation des KIT


Neuer Privatdozent an der Fakultät

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Prof. Dr. rer. nat. Michael Siegel, PD Dr.-Ing. Michael Hübner (v.r.)

Am 20.10.2011 hielt Herr PD Dr.-Ing. Michael Hübner seine Antrittsvorlesung
"Rekonfigurierbare Hardwarearchitekturen für eingebettete Systeme". Im
Anschluss an die Vorlesung überreichte ihm der Dekan Prof. Dr. rer.nat.
Siegel die Urkunde über den Abschluss seiner Habilitation für das Fachgebiet
"Rekonfigurierbare Rechensysteme" im Juni 2011.


Fellow of the Royal Institute of Navigation

Jährliches Treffen des HRH Duke of Edinburgh Prinz Philip mit den Fellows des Royal Institute of Navigation
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Prof. Dr.-Ing. habil. Gert F. Trommer, Prinz Phillip (v.r.)

It has been decided once again that a Fellows' Lunch before the AGM would be a fitting occasion for the senior members of the Institute - Honorary Fellows and Fellows - to meet socially. The day’s programme starts with a Fellows' Champagne Reception in the Main Hall at 1200 followed by Lunch in the Education Centre, RGS, at 1230. The AGM will start at 1430.

The AGM will, as usual, be held in the main RGS theatre, and we are delighted to announce that our Patron, HRH The Duke of Edinburgh will be attending.

Director
Royal Institute of Navigation
1 Kensington Gore
London
SW7 2AT

Quelle: www.ite.kit.edu/einblicke_20110714.php


Manfred Thumm erhält Plasma Physics Innovation Prize 2011 und wurde mit einem Projekt bei der ersten weltweiten Ausschreibung des russischen Forschungsministeriums ausgewählt

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Prof. Dr. rer.nat. Dr. h.c. Manfred Thumm

Den Preis für Innovation in der Plasmaphysik (Plasma Physics Innovation Prize) der European Physical Society (EPS) erhält in diesem Jahr Professor Manfred Thumm, Leiter des Instituts für Hochleistungsimpuls- und Mikrowellentechnik am KIT.

Diese speziellen Anlagen mit Heizleistungen von vielen Megawatt erhitzen beispielsweise in Fusionsreaktoren Plasmen auf Temperaturen über 100 Millionen Grad. Der Vorgang gleicht dem Erhitzen in einer Küchenmikrowelle. Bei diesem Vorgang nehmen Plasma-Elektronen die Energie der eingestrahlten elektromagnetischen Wellen auf und geben sie dann über Stöße an die Plasma-Ionen weiter.

Auf dem Gebiet der Energiegewinnung durch Kernfusion ist Manfred Thumm international anerkannter Experte: Seine Forschungsgebiete sind die Entwicklung und Anwendung solcher Gyrotronröhren sowie die Übertragungs- und Messtechnik für Mikrowellen.

Er ist unter anderem Mitglied im Vorstand der Fachgesellschaft Nukleare und Plasma-Wissenschaften (Nuclear and Plasma Sciences Society) des Institute of Electrical and Electronic Engineers (IEEE), einem weltweiten Berufsverband von Ingenieuren aus den Bereichen Elektrotechnik und Informatik mit Sitz in den USA.

sk, 29.06.2011

Quelle: KIT-News 

 

Bei der ersten weltweiten Ausschreibung des russischen Forschungsministeriums zur Gewinnung internationaler Spitzenwissenschaftler (innen) zur Zusammenarbeit mit russischen Universitäten wurden aus ca. 520 Anträgen 40 Gewinner ausgewählt.

Eines der genehmigten Projekte ist der Vorschlag: "Laboratory of Advanced Research on Millimeter Wave and Terahertz Radiation" der Novosibirsk State University unter der Leitung von Prof. Thumm.

Das über 26 Monate laufende Vorhaben wird von der russischen Regierung mit 125 Mio Rubel (ca. 3.2 Mio EUR) gefördert.

01.07.2011 M. Thumm

Schreiben des Ministeriums, Benachrichtung über die Genehmigung des Projekts


ERC Starting Grants für zwei KIT-Wissenschaftler

Die beiden geförderten Projekte befassen sich mit Terabitkommunikation sowie mit Peptidarrays
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Vom Europäischen Forschungsrat mit Starting Grants ausgezeichnet: PD Dr. Alexander Nesterov-Müller (links) und Professor Christian Koos. (Fotos: KIT)

Wie lassen sich Daten schneller und zugleich energieeffizienter übertragen? Damit befasst sich eine Forschergruppe zur Terabitkommunikation unter Leitung von Professor Christian Koos am Institut für Photonik und Quantenelektronik (IPQ) des KIT. An einem neuen Verfahren, hochdichte Peptidarrays – kleinste „Datenträger“ mit Aminosäuren – für die Immunologie und Arzneimittelentwicklung herzustellen, arbeitet PD Dr. Alexander Nesterov-Müller vom Institut für Mikrostrukturtechnik (IMT). Beide Wissenschaftler haben nun je einen der begehrten ERC Starting Grants eingeworben.


Professor Christian Koos hat seit 2010 die Professur für Photonische Kommunikationstechnik am Institut für Photonik und Quantenelektronik (IPQ) des KIT inne. Er studierte Elektrotechnik an der Universität Karlsruhe (TH), erwarb 2002 sein Diplom und schloss 2007 seine Promotion ab. Von 2007 bis 2008 war er als Postdoktorand am IPQ tätig und leistete wegweisende Forschung zu nanophotonischen Silicon-Organic Hybrid (SOH) Bauteilen. Von 2008 bis 2010 leitete er die Technologieradare für Nanotechnologie und Messtechnik in der Konzernforschung der Carl Zeiss AG. Heute forscht Christian Koos vor allem auf den Gebieten der Nanophotonik sowie der optischen Datenübertragung und Messtechnik.

Quelle: Presseinformation 103/2011 KIT


Ehrendoktorverleihung an Prof. Wiesbeck

Die Technische Universität Ilmenau verleiht Herrn Prof. Wiesbeck die Ehrendoktorwürde
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Ehrendoktorverleihung
Zum Abschluss der Festveranstaltung ,,50 Jahre Mikrowellentechnik" überreichte der Rektor der Technische Universität Ilmenau, Prof. Peter Scharff, an den renommierten Wissenschaftler Prof. Werner Wiesbeck aus Karlsruhe die Ehrendoktorwürde der Ilmenauer Universität.  Die Laudatio auf Werner Wiesbeck hielt der Weltbürger Prof. Wolfgang Martin Börner aus Chicago. Börner bezeichnete Wiesbeck als einen internationalen Wissenschaftler, der es in seinem Leben verstanden hat, sich vom Laborleiter bei der AEG/ Telefunken zu einem Wissenschaftler zu entwickeln, der heute weltweit geachtet ist. Prof Wiesbeck hat, nachdem er in Karlsruhe Leiter des Institutes für Höchstfrequenztechnik und Elektronik wurde, daraus ein Institut geformt, das schnell an internationaler Bedeutung gewann. „Wiesbeck ist ein Sammler von Ehrenpreisen, Ehrentiteln und Forschungspreisen und so einen Menschen gibt es nicht oft", sagte Prof. Börner.

Promotionskolleg im Projekthaus e-drive am Start

Daimler und KIT bauen ihre Zusammenarbeit in der Elektromobilität weiter aus – das Land fördert die Forschungskooperation
Die Doktoranden im Promotionskolleg werden in wichtigen Feldern der Elektromobilität forschen. (Foto: Andrea Fabry)

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die Daimler AG richten ein gemeinsames Promotionskolleg ein, in dem zu Themen der Elektromobilität geforscht wird. Für das Kolleg stellt Daimler über einen Zeitraum von vier Jahren insgesamt 1,75 Millionen Euro für die Förderung von neun Doktoranden zur Verfügung. Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK) unterstützt das Vorhaben mit weiteren 500.000 Euro. Die Firma Behr, Systemlieferant für die Automobilindustrie, ist ebenfalls Kooperationspartner und fördert einen weiteren Kollegiaten. Das Promotionskolleg im Projekthaus e-drive steht grundsätzlich weiteren interessierten kleinen und mittleren Unternehmen zur Beteiligung offen.

Die Partner stärken mit dem Kolleg den Transfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft auf dem zukunftsweisenden Technologiefeld der Elektromobilität. Daimler und das KIT bauen mit dem Promotionskolleg ihre Forschungskooperation im Projekthaus e-drive weiter aus. Daimler und das KIT haben das Projekthaus e-drive 2008 als Forschungskooperation gegründet, um gezielt die Marktreife von Elektro- und Hybridfahrzeugen zu beschleunigen.

Wissenschaftsminister Professor Dr. Peter Frankenberg sagte: „Das Promotionskolleg ist ein Meilenstein der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Es bietet neue Chancen für den wissenschaftlichen Nachwuchs, sich weiter zu qualifizieren und zugleich in einer zentralen Zukunftstechnologie Forschungsarbeit zu leisten - im Verbund mit Partnern aus der Wirtschaft und mit großem Potential für Anwendungen in der Praxis“. Das besondere Engagement der Daimler AG und der Firma Behr zeige, welch großes Vertrauen die Wirtschaft in die Leistungskraft der badenwürttembergischen Hochschulforschung setze.

Dr. Dieter Zetsche, Vorsitzender des Vorstands der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars: "Spitzentechnologie braucht Spitzenforschung. Deshalb sucht Daimler kontinuierlich Nachwuchswissenschaftler, die zu den Besten ihres Fachs gehören – wir finden sie am KIT. Das neue Promotionskolleg trägt zusätzlich dazu bei, Zukunftsideen
schneller auf die Straße zu bringen."

„Das Promotionskolleg im Projekthaus e-drive ist ein weiterer wichtiger Baustein in den umfangreichen Forschungs- und Lehraktivitäten des KIT im zukunftsweisenden Feld der Elektromobilität“, so die KIT Präsidenten Professor Eberhard Umbach und Professor Horst Hippler. „Das Kolleg fügt sich hervorragend in die Strategie des KIT ein, die unter dem Stichwort ‚Competence E‘ das Gesamtsystem vom Energiespeicher bis zum elektrischen Antrieb, nicht nur anhand der Einzelkomponenten, sondern auch auf Systemebene betrachtet.“

Zehn Doktorandinnen und Doktoranden aus verschiedenen Disziplinen der Ingenieurwissenschaften werden zunächst für vier Jahre wichtige Fragen der Elektromobilität erforschen, zum Beispiel im Bereich Leistungselektronik oder Elektrifizierung des Antriebsstrangs. Die Auswahl der Kandidaten erfolgt durch ein Steering-Committee, besetzt aus Vertretern vom KIT, Daimler und Behr. Die Betreuung der Doktoranden übernimmt das KIT jeweils gemeinsam mit einem der beiden Partner. Die Räumlichkeiten und die Laborinfrastruktur
stellt das KIT zur Verfügung; zu drei Vierteln ihrer Arbeitszeit werden die Doktoranden am KIT forschen. Vergleichbar mit den „Shared Professorships“, einem Instrument der KITForschungsförderung, das Professoren gleichzeitig die Tätigkeit am KIT und in der Industrie erlaubt, werden die Promovierenden neben ihrer Tätigkeit am KIT auch in den Forschungs- und Entwicklungsabteilungen bei Daimler mitarbeiten. Um den Wissenstransfer weiter zu intensivieren, setzt das Promotionskolleg auf berufsnahe Qualifzierungsseminare und Curricula in der Daimler Technik-Akademie. Umgekehrt kommen Mitarbeiter von Daimler für Fortbildungen ans KIT. Durch diese enge Verzahnung hebt sich das Promotionskolleg von bisherigen Kollegien ab.

 

Das Foto kann in druckfähiger Qualität angefordert werden unter: pressestelle∂kit edu oder +49 721 608-47414. Die Presseinformation steht auch als PDF-Datei zur Verfügung.


Hector Forschungspreis für Jürg Leuthold

KIT-Wissenschaftler erhält die Auszeichnung für seine herausragenden Arbeiten auf dem Gebiet der Hochgeschwindigkeits-Datenübertragung
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Preisträger Professor Jürg Leuthold (2.v.li.) mit Josefine und Dr. Hans-Werner Hector (re.) sowie dem baden-württembergischen Wissenschaftsminister Professor Peter Frankenberg. (Foto: Marco Schilling)

Professor Jürg Leuthold vom KIT ist einer der diesjährigen Träger des Hector Forschungspreises und gehört nun zum Kreis der sogenannten „Hector-Fellows.“ Drei herausragende Wissenschaftler deutscher Exzellenz-Universitäten haben in diesem Jahr den mit jeweils 150.000 Euro dotierten Hector Forschungspreis erhalten, neben Leuthold sind dies Professor Stephen Hashmi (Universität Heidelberg) und Prof. Jens Timmer (Universität Freiburg). Die Hector Stiftung II mit Sitz in Weinheim würdigt damit sowohl die bahnbrechenden Forschungsleistungen der Naturwissenschaftler als auch ihre Grundhaltung als Hochschullehrer.

Der Physiker Leuthold, der seit 2004 am KIT forscht und lehrt,  ist ein Experte auf dem Gebiet der Hochgeschwindigkeits-Datenübertragung. So hat er jüngst mit seiner Gruppe ein optisches Verfahren entwickelt, mit welchem man die größte je auf einen einzigen Laserstrahl kodierte Datenmenge von 10 Terabit pro Sekunde in Echtzeit kodieren und dekodieren kann. Vor drei Jahren gelang es Leuthold, einen der schnellsten optischen Siliziumchips zu bauen, der nicht nur viermal schneller ist als die bis dahin verfügbaren, sondern auch etwa 50 Mal kleiner als die Chips, die heute in Telekommunikationsgeräten eingesetzt werden. Der gebürtige Schweizer leitet am KIT das Institut für Photonik und Quantenelektronik (IPQ) sowie das Institut für Mikrostrukturtechnik (IMT).

Beim Festakt in Heidelberg am 4. Februar würdigte Dr. h.c. Hans-Werner Hector die faszinierenden Arbeiten der Preisträger: „Aus Ihren Forschungsgebieten entsteht das Wunder des Alltags.“ Gerne stelle die Stiftung finanzielle Mittel zur Verfügung, um die besten Professoren zu fördern. Denn dies sei die logische Fortsetzung der Unterstützung von besonders begabten Schülern und Studenten, der sich die Stiftung ebenfalls verschrieben hat. „Erst beides zugleich ergibt ein sinnvolles Ganzes“, sagte Hector.

„Die Ernennung von Herrn Leuthold zum Hector-Fellow ist für das KIT eine große Ehre“, so KIT-Präsident Professor Horst Hippler. „Wir freuen uns sehr, dass auch in diesem Jahr wieder ein Wissenschaftler des KIT Träger des Hector Forschungspreises ist, der exzellente Forschung mit herausragender Lehre verknüpft.“

Leuthold gehört nun zum Kreis der sogenannten „Hector-Fellows“, was wörtlich übersetzt „Gefährte“ bedeutet und im angelsächsischen Raum Mitglieder eines Teams von Spezialisten bezeichnet, die gemeinsam an wissenschaftlichen Themen arbeiten. Die Stifter Josephine und Hans-Werner Hector verfolgen mit der seit 2009 jährlich an drei Wissenschaftler vergebenen Auszeichnung das Ziel, dass sich die Preisträger gegenseitig bei ihrer Arbeit unterstützen und die Naturwissenschaften der Allgemeinheit näher bringen. Durch die Vernetzung der „Fellows“ entsteht gewissermaßen eine „Tafelrunde der Spitzenwissenschaftler“, die nun neun Mitglieder hat: Neben den drei diesjährigen Preisträgern sind dies die Professoren Manfred Kappes (KIT), Franz Nestmann (KIT), Doris Wedlich (KIT), Peter Gumbsch (KIT) und Martin Wegener (KIT) sowie Thomas Elbert (Universität Konstanz).

Weitere Informationen zur H. W. & J. Hector-Stiftung und zur Hector-Stiftung II unter:  http://www.hector-stiftung.de/ .

 

Bild in druckfähiger Qualität zum Download
Die Presseinformation steht auch als PDF-Datei zur Verfügung.

Zwei KIT-Forscherinnen auf dem Weg nach oben

Stefanie Speidel und Elena Pancera werden im Margarete von Wrangell-Programm gefördert
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Arbeiten an der Habilitation: Stefanie Speidel (links) und Elena Pancera (rechts) (Foto: KIT)

Zwei junge KIT-Wissenschaftlerinnen, deren Forschung die medizintechnische Anwendung im Blick hat, erhalten ein Margarete von Wrangell-Habilitationsstipendium. Die Informatikerin Dr. Stefanie Speidel entwickelt am Institut für Anthropomatik ein Assistenzsystem, das Chirurgen bei Operationen unterstützt. Am Institut für Hochfrequenztechnik und Elektronik (IHE) entwickelt die Ingenieurin Dr. Elena Pancera mit Hilfe der Ultra-Breitbandtechnologie neue Verfahren für medizinisch diagnostische Anwendungen und das drahtlose Überwachen der Lebensfunktionen von Patienten.

Mit dem Margarete von Wrangell-Habilitationsprogramm unterstützt das Land Baden-Württemberg exzellente Wissenschaftlerinnen auf dem Weg zur Habilitation. Die Stellen der beiden Wissenschaftlerinnen finanzieren zunächst drei Jahre lang das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst sowie der Europäischen Sozialfonds (ESF) und zwei weitere Jahre das KIT.

Ultra-Breitbandtechnologie, englisch Ultra Wideband (UWB), ist das Forschungsgebiet von Dr. Elena Pancera. „Da UWB die Übertragung sehr großer Datenmengen und eine hohe Auflösung ermöglicht, kann diese Funktechnologie unter anderem in der medizinischen Diagnostik angewandt werden“, erläutert die 1981 in Verona geborene Ingenieurin. So ist es zum Beispiel möglich, Wasseransammlungen und Krebsknötchen im Körper zu erkennen und die Lebenszeichen von Patienten drahtlos zu überwachen. Ein wesentlicher Vorteil gegenüber anderen diagnostischen Methoden liege in der Strahlungsfreiheit, „UWB ionisiert nicht“, so die Wissenschaftlerin. Pancera studierte Elektrotechnik in Padua und wurde am KIT promoviert. Am IHE leitet die 29-Jährige die Nachwuchsforschergruppe „Ultra Wideband Medical Diagnostic“. Für ihre Promotion erhielt sie 2009 als erste Frau den Carl-Freudenberg-Preis.

Quelle: Presseinformation 023/2011



Prof. Dr.-Ing. Martin Doppelbauer seit 1. Februar an der Fakultät

Verstärkung für Mobilitätssysteme
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Prof. M. Doppelbauer

Der interdisziplinäre Schwerpunkt Mobilitätssysteme am KIT erhält Verstärkung aus der Industrie:

Martin Doppelbauer ist Professor am neuen Lehrstuhl für Hybridelektrische Fahrzeuge am KIT. Der ehemalige Bereichsleiter für Elektromotorenentwicklung der SEW Eurodrive GmbH & Co KG in Bruchsal erforscht und entwickelt den Antrieb von Fahrzeugen, die zusätzlich zum Verbrennungsmotor einen Elektromotor nutzen oder sogar ganz ohne Verbrennungsmotor auskommen. Dabei werden Modellbildung und Simulation durch Messungen von Prototypen auf Prüfständen und in realen Fahrzeugen ergänzt.

Regelungstechnische Grundlagen und deren industrielle Anwendung für Mobilitätsysteme der Zukunft gehören zu den Forschungsschwerpunkten von Sören Hohmann, Leiter des Instituts für Regelungs- und Steuerungssysteme des KIT. Hohmann war zuletzt Leiter der Voraus- und Serienentwicklung für integrierte Fahrdynamikregelsysteme und Fahrwerkssensoren bei BMW. Sein Ziel ist es nun, Unfälle durch neuartige Sicherheitssysteme und durch die Optimierung des Gesamtsystems von Fahrer, Fahrzeug und Verkehr zu vermeiden. Ein zweiter Schwerpunkt liegt in der Entwicklung von Steuerungssystemen für das Batteriemanagement von Elektrofahrzeugen.

Quelle: Neues aus dem KIT (05.01.2011)


Fakultätslehrpreis 2010

Herr Dr.-Ing. Mathias Kluwe, Akademischer Oberrat am Institut für Regelungs- und Steuerungssysteme  wurde bei der KIT-Jahresfeier 2010 mit dem Fakultätslehrpreis 2010 für seine „Gesamtleistung in der Lehre“ insbesondere für die Vorlesung  „Systemdynamik und Regelungstechnik“ ausgezeichnet.


KIT-Doktorandenpreis

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hat im Rahmen der KIT-Jahresfeier 2010 Herrn Dr.-Ing. Oliver Sander den KIT-Doktorandenpreis für seine herausragende Promotion im Kompetenzbereich „Systeme und Prozesse“ zum Thema „Skalierbare adaptive System-on-Chip-Architekturen für Inter-Car und Intra-Car Kommunikationsgateways“ verliehen.


Friedrich-und-Elisabeth-Boysen-Preis 2010

Der diesjährige Preis der Friedrich-und-Elisabeth-Boysen-Stiftung geht an einen Wissenschaftler der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik.

Herr Dr. André Leonide (Institut für Werkstoffe der Elektrotechnik) hat den Preis für seine Dissertation „SOFC Modelling and Parameter Identification by means of Impedance Spectroscopy“ erhalten.

Förderpreis für KIT-Absolvent

Preisverleihung

Grzegorz Adamiuk, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Hochfrequenztechnik und Elektronik (IHE) am KIT, hat den mit 5.000 Euro dotierten Südwestmetall-Förderpreis für seine Doktorarbeit erhalten.

Herr Adamiuk hat sich darin mit innovativen Antennen für zukünftige ultra-breitbandige Funksysteme und deren Anwendung in hochauflösender Radartechnik beschäftigt.
Insgesamt hat der Verband der Metall- und Elektroindustrie Baden-Württemberg – Südwestmetall neun Absolventen der baden-württembergischen Landesuniversitäten mit dem Förderpreis für herausragende wissenschaftliche Arbeiten ausgezeichnet.
Die Förderpreise wurden in diesem Jahr zum 20. Mal vergeben.


Verleihung des Grades eines Doktor-Ingenieurs Ehren halber (Dr.-Ing. E.h.) an Prof. Dr.-Ing. Ingo Wolff

Überreichung der Urkunde an Prof. Dr.-Ing. Ingo Wolff durch den Dekan der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik, Prof. Dr.-Ing. Gert Trommer

 

Prof. Dr.-Ing. Ingo Wolff ist ein international herausragender Wissenschaftler und Hochschullehrer auf den Gebieten der Hochfrequenztechnik und der Nachrichtentechnik. Darüber hinaus ist er als erfolgreicher Unternehmer sowie als kreativer Organisator weit über die Grenzen der reinen Wissenschaft hinaus in Erscheinung getreten. Mit der von ihm geleiteten IMST GmbH hat Prof. Wolff über viele Jahre hinweg eine intensive wissenschaftliche Kooperation mit dem Institut für Hochfrequenztechnik und Elektronik (IHE) und weiteren Instituten der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik des KIT gepflegt. Prof. Dr.-Ing. Ingo Wolff ist ein herausragender Repräsentant der Elektrotechnik und Informationstechnik. Deshalb hat ihn die Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik mit der Verleihung des Grades eines Doktor-Ingenieurs Ehren halber (Dr.-Ing. E.h.) am 11. Juni 2010 für sein Lebenswerk geehrt.


Carl-Freudenberg-Preis an Dr.-Ing. Elena Pancera verliehen

Am 9. März 2010 erhielt Dr.-Ing. Elena Pancera von Institut für Hochfrequenztechnik und Elektronik (IHE) den Carl-Freudenberg-Preis, der seit 1951 vergeben wird. Der Preis dient der Förderung des Hochschullehrernachwuchses am Karlsruher Institut für Technologie (KIT).

Er wird alle zwei Jahre für die beste wissenschaftliche Arbeit mit naturwissenschaftlich-technischem Hintergrund vergeben.

Dr.-Ing. Elena Pancera war die erste Frau, die diesen Preis verliehen bekam. Sie bekam den Preis für ihre Doktorarbeit mit dem Titel "Strategies for Time Domain Characterization of UWB Components and Systems", in dem sie sowohl neue Kriterien und Analyseverfahren in Zeitbereich für ultra breitbandige (engl. Ultra Wideband - UWB) Kommunikation- und Radar-Systeme als auch neue Optimierungsmethoden entwickelt hat.


Landesforschungspreis geht an KIT-Wissenschaftler

(Montag, 11. Mai 2009) -

(kk) Professor Jürg Leuthold vom Institut für Photonik und Quantenelektronik (IPQ) am KIT erhält den diesjährigen Landesforschungspreis im Bereich Angewandte Forschung. J. Leuthold forscht auf dem Gebiet der Hochgeschwindigkeits-Datenübertragung. Er hat einen optischen Siliziumchip entwickelt, der viermal leistungsfähiger ist als der bisherige Rekordhalter. Diese Technik erlaubt es, Daten mit einer Geschwindigkeit von bis zu 160 Gigabit pro Sekunde zu verarbeiten – das entspricht circa fünf DVD-Spielfilmen. Der Landesforschungspreis Baden-Württemberg ist mit insgesamt 200.000 € für die drei Preisträger in diesem Jahr der höchstdotierte Forschungspreis eines Landes. Davon gehen 100.000 € an den Physiker Leuthold. Sein Institut für Phontonik und Quantenelektronik am KIT arbeitet auf dem Gebiet der optischen Kommunikationstechnik. „Wir entwerfen neue photonische Bauteile, die an die Grenze des heute Machbaren gehen. Unsere winzigen Chips haben eine enorme Prozessorleistung und können mehrere Millionen Telefonanrufe gleichzeitig verarbeiten“, so J. Leuthold, dem es erstmals gelang, die optische Prozessierung bei diesen Datenraten auf einen einzigen Siliziumchip zu bringen.

Angesichts der wachsenden Zahl der Internetnutzer und der interaktiven Web-2.0-Anwendungen wird voraussichtlich bereits in wenigen Jahren die Datenübertragung in Glasfaser-Hochgeschwindigkeitsnetzen Raten von 100 Gbit/s erreichen. Siliziumbasierte Halbleiterchips an der Pforte des Rechners sorgen für die Übertragung der riesigen Datenmengen. Bisher liegt die Höchstgeschwindigkeit bei der Datenprozessierung in Silizium bei 40 Gbit/s. J. Leuthold und sein Team können mit ihrer Entwicklung die Geschwindigkeit vervierfachen. „Den optischen Netzen gehört die Zukunft. Denn nur sie schaffen es, die enormen Datenmengen in Hochgeschwindigkeit ans Ziel zu bringen. Im Übrigen sind sie kostengünstig und zählen zu den energetisch effizientesten Lösungen, welche wir auf dem Gebiet kennen“, so J. Leuthold. „Wir vermuten, dass sich auf diese Weise der Energieverbrauch von Kommunikationsschnittstellen von Computern um das Hundertfache senken lässt.“ Fünf Jahre lang haben Prof. Leuthold und sein Team an der Entwicklung des neuen Chips gearbeitet. Der Durchbruch bei der ultraschnellen Übertragungsrate kam dadurch, dass die Wissenschaftler den winzigen Spalt der lichtführenden Bahnen auf dem Siliziumchip mit einem neuartigen organischen Molekül auffüllten. Nun geht es darum, den Chip serienreif zu machen. Zwei deutsche und eine italienische Firma haben bereits Interesse angemeldet.