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Diplomstudiengang

Ende des auslaufenden Diplomstudiengangs Elektrotechnik und Informationstechnik mit dem Prüfungszeitraum Sommersemester 2015.

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Inhalt:

  • Einführung
  • Gliederung des Studiums
  • Grundstudium
  • Hauptstudium
  •  

     

    Einführung

    Die Elektrotechnik ist ein wesentliches und unentbehrlich gewordenes Hilfsmittel des Menschen. Die Unterteilung in die beiden großen Bereiche Energietechnik und Nachrichtentechnik lässt ihre vielfältigen Anwendungsbereiche nur in Umrissen erkennen. Ein umfassendes Bild gibt z. B. die Übersicht der Vertiefungsrichtungen, Studienmodelle genannt, die an der Universität Karlsruhe (TH) im zweiten Studienabschnitt, dem Hauptstudium, zur Auswahl stehen.

     

    Eine umfangreiche Ausbildung in den mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern (Mathematik, Physik, Mechanik), ebenso in den technischen Grundlagenfächern wie Werkstoffkunde, Programmieren u. a., bildet die Basis des Studiums.

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    Gliederung des Studiums

    Das gesamte Studium ist in zwei Studienabschnitte unterteilt: Der erste schließt mit der Diplom-Vorprüfung, der zweite mit der Diplom-Hauptprüfung ab. Die Prüfungsordnung enthält alle Vorschriften bezüglich beider Prüfungen. Sie ist hier als pdf oder beim Prüfungsamt erhältlich.

    Im ersten Studienabschnitt (1. - 4. Semester) werden mathematische, physikalische und elektrotechnische Grundlagen vermittelt. Die diesen Studienabschnitt abschließende Diplom-Vorprüfung setzt sich aus einer Reihe von Einzelfachprüfungen zusammen. Mit der Einzelfachprüfung wird die entsprechende Lehrveranstaltung abgeschlossen.

    Im zweiten Studienabschnitt (5. - 8. Semester) umfasst der Studienplan Kernfächer und Modellfächer im Gesamtumfang von 80, 81 oder 82 Semesterwochenstunden. Auf Wunsch können Prüfungen in weiteren Fächern abgelegt werden, die als "Zusatzfächer" im Zeugnis aufgeführt werden können, wobei die Prüfungsergebnisse nicht mit in die Gesamtnote eingehen. Ferner ist eine Diplomarbeit anzufertigen.

    Die als Kernfächer bezeichneten Lehrveranstaltungen liegen im 5. und 6. Semester und umfassen 23 Vorlesungs- und 10 Übungsstunden. Die Kernfächer und die dazu gehörenden Prüfungen sind für alle Studierenden dieses Studiengangs notwendiger Bestandteil des Studiums.

    Die Modellfächer sind so zu Studienmodellen zusammengefasst, dass in 47, 48 oder 49 SWS Kenntnisse für ein bestimmtes Ausbildungsziel erworben werden können. Derzeit stehen 20 Studienmodelle zur Verfügung. Sie bestehen aus festen und wählbaren Modellfächern. Nähere Angaben inhaltlicher Art zu den Studienmodellen finden Sie hier, eine Übersicht über die Fächer der einzelnen Studienmodelle finden Sie hier.

    Es ist geplant, das Angebot an Studienmodellen und Modellfächern flexibel zu halten. Modellberater an den Lehrstühlen sind den Studierenden bei der Wahl ihres Studienmodells behilflich. Der Hauptprüfungsausschuss kann in Ausnahmefällen Sonderstudienmodelle genehmigen.

    Die Diplomarbeit hat ein im Zusammenhang mit dem gewählten Studienmodell stehendes Problem theoretischer oder experimenteller Art zu behandeln. Mit der Diplomarbeit kann erst begonnen werden, wenn höchstens 2 Kernfachprüfungen noch nicht erfolgreich abgelegt sind. Weiterhin müssen 34 Modellfachstunden erfolgreich bestanden und das Fachpraktikum abgeleistet sein. Die Bearbeitungszeit der Diplomarbeit beträgt 6 Monate.

    Die Diplomhauptprüfung setzt sich aus den Prüfungen in den Kernfächern und Modellfächern, gegebenenfalls auch in Zusatzfächern, zusammen. Die Prüfungen können jeweils nach Abschluss der zugehörigen Lehrveranstaltung abgelegt werden. Die Gesamtnote des Diplomzeugnisses wird durch Mittelwertbildung bestimmt, wobei die Noten in den einzelnen Fächern (Zusatzfächer ausgenommen) mit dem Gewicht ihrer Semesterwochenstundenzahl eingehen. Die Diplomarbeit wird hierbei mit 20 SWS angerechnet.

    Aufbau des Diplom-Studiengangs Elektrotechnik und Informationstechnik (Abschluss Diplom-Ingenieur).

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    Grundstudium

    Zeit und Ort, an dem die einzelnen Lehrveranstaltungen stattfinden, werden in jedem Semester durch Anschlag am zentralen Anschlagbrett der Fakultät (Erdgeschoss des Lichttechnischen Instituts, Geb.Nr. 30.34) bekannt gegeben.

    Es gilt das folgende Curriculum des Grundstudiums:

     

     

    Lehrveranstaltung

    1.Sem 2.Sem 3.Sem 4.Sem

    Höhere Mathematik I,II,III

    6+2 6+2 2+2 --

    Experimentalphysik A,B

    4+2 4+2 -- --

    Digitaltechnik

    4+1 -- -- --

    Programmieren (Schein)

    2+2 -- -- --

    Mikrorechnertechnik

      3+1    

    Lineare elektrische Netze

    -- 4+2 -- --

    Felder und Wellen

    -- -- 4+2 --

    Wahrscheinlichkeitstheorie

    -- -- 2+1 --

    Elektronische Schaltungen

    -- -- 3+1  

    Festkörperelektronik

    -- --   2+1

    Informatik

    -- -- -- 3+1

    Bussysteme und Protokolle (Schein)

          2+1

    Integraltransformationen

    -- -- -- 2+1

    Elektrotechnisches Grundlagenpraktikum (Schein)

    -- -- -- 0+4

    Nichttechnisches Wahlpflichtfach

    (2+0)

    Summe: 83 SWS

    23 24 17 17

     

    Der erste Teil der Diplom-Vorprüfung umfasst die Prüfungen in Höhere Mathematik I und II, Experimentalphysik A und B sowie Digitaltechnik, Mikrorechnertechnik und Lineare elektrische Netze.

    Der zweite Teil der Diplom-Vorprüfung umfasst Prüfungen in Felder und Wellen, Höhere Mathematik III, Elektronische Schaltungen, Wahrscheinlichkeitstheorie, Festkörperelektronik, Informatik und Integraltransformationen. Zur Diplom-Vorprüfung gehört weiter das nichttechnische Wahlpflichtfach (Schein) sowie die erfolgreiche Teilnahme am Elektrotechnischen Grundlagenpraktikum, an dem Fach Bussysteme und Protokolle (Schein), an einem Programmierkurs (Schein) sowie der Nachweis eines Grundpraktikums (Industrietätigkeit). Einzelheiten über das Grundpraktikum können den Praktikantenrichtlinien entnommen werden.

    Das neue Fach "Festkörperelektronik" ist verpflichtend für alle Studierenden, die im WS 2003/04 im dritten oder in einem niedrigeren Fachsemester sind und die Diplom-Vorprüfung noch nicht abgeschlossen haben.

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    Hauptstudium

    Das Hauptstudium umfasst:

    • Kernfächer im Umfang von 33 Semesterwochenstunden (SWS)
      (23 Std. Vorlesungen und 10 Std. Übungen)
    • ein Studienmodell nach Wahl, innerhalb dessen Lehrveranstaltungen im Umfang von 47, 48 oder 49 Semesterwochenstunden besucht werden müssen (Abweichungen von den Studienmodellen müssen vom Hauptprüfungsausschuss genehmigt werden).

      Bestandteil eines jeden Modellplans sollten sein (Fakultätsratsbeschluss vom 07.07.1999):
    • eine Studienarbeit (8 SWS) oder eine Team-Projektarbeit (4SWS)
    • mindestens ein Praktikum oder Laboratorium
    • mindestens eine Vorlesung aus den Bereichen Management oder Entrepreneurship sowie
    • der Nachweis ausreichender Kenntnisse in einer Fremdsprache
      (Möglichkeiten hierzu sind u. a. Abitur, Teilnahme an einem multinationalen Studiengang, Besuch einer englischsprachigen Vorlesung oder eines Sprachkurses, Ableistung eines Praktikums im Ausland)
    • die Diplomarbeit
    • das 13-wöchige Fachpraktikum (Industrietätigkeit)
      Einzelheiten über das Fachpraktikum können den Praktikantenrichtlinien entnommen werden.

    Es gilt das folgende Curriculum:

     

     

    Kernfächer

    5.Sem 6.Sem

    Messtechnik

    2+1 --

    Systemdynamik und Regelungstechnik

    3+1 --

    Elektrische Maschinen und Stromrichter

    2+2 --
    Erzeugung, Übertragung und Verteilung el. Energie -- 2+1

    Halbleiterbauelemente

    2+1 --

    Signale und Systeme

    2+1 --

    Passive Bauelemente

    -- 3+0

    Grundlagen der Hochfrequenztechnik

    -- 2+1

    Nachrichtenübertragung

    -- 3+1

    Systems and Software Engineering

    2+1  

    Summe: 33 SWS

    20 13

     

    • Studierende, die sich ab dem SS 2004 ins Hauptdiplom angemeldet haben, müssen die Prüfung im Kernfach "Systems and Software Engineering" ablegen.
    • Die Summe der Kern- und Modellfachwochenstunden muss immer 80, 81 oder 82 Semesterwochenstunden betragen.
      Werden bei den Kernfächern weniger als 33 Semesterwochenstunden erreicht - bedingt durch die Reduktion von

      • Erzeugung, Übertragung und Verteilung el. Energie von 4 SWS auf 3 SWS (seit SS 2003)
      • Passive Bauelemente auf 3 SWS (seit SS 2004)
        (ehemals WET mit 4 SWS)
      • Halbleiterbauelemente von 4 SWS auf 3 SWS (seit WS 2004/05) -

        so müssen entsprechend mehr Semesterwochenstunden an Modellfächern erbracht werden.
    • Werden bei den Kernfächern mehr als 33 Semesterwochenstunden erreicht, müssen entsprechend weniger Semesterwochenstunden an Modellfächern erbracht werden.

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