KIT-Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik

Ereignisse an der Fakultät

Auszeichnungen und andere Ereignisse der vergangenen Jahre

Gruppenfoto der Fakultät ETIT mit Hasso Plattner
Hasso Plattner erhält im Februar 2020 die Ehrendoktorwürde der Fakultät ETIT

Schroff-Kolleg: Neues Wohnheim für Studierende

Ingrid Schroff, Olaf Dössel und Susanne Schroff legen Grundsteine
Ingrid Schroff, Olaf Dössel und Susanne Schroff bei der Grundsteinlegung für das Schroff Kolleg

Mit dem feierlichen Legen des ersten Grundsteins durch Professor Olaf Dössel (IBT), Vorsitzender des Studentenwohnheim e.V., sowie Ingrid Schroff, Vorsitzende der Schroff Stiftungen und Ehrensenatorin des KIT, und Susanne Schroff, stellvertretende Stiftungsvorsitzende, begannen am Mittwoch, dem 26. August 2020, die Arbeiten am Schroff Kolleg.

„Wir schaffen preiswerten und guten Wohnraum und ermöglichen interkulturelles Zusammenleben aller Studierenden“, sagte Dössel in seiner Begrüßungsrede. Insgesamt bietet das neue Wohnheim Platz für 103 Studierende. Es entsteht in der Hagsfelder Allee und ist etwa einen Kilometer vom Campus Süd des KIT entfernt, die Wohnheime des Hans-Dickmann-Kollegs (HaDiKo) liegen in unmittelbarer Nähe. Die Schroff Stiftungen unterstützen das Bauvorhaben mit einer Million Euro. Im Frühjahr 2022 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein.

Der Studentenwohnheim des KIT e.V. ist mit 68 Jahren einer der ältesten Wohnheimträger in Karlsruhe sowie der größte private Anbieter von Wohnraum für Studierende in Deutschland. Bislang betreibt der Verein in Karlsruhe an vier Standorten Wohnheime mit insgesamt 1 276 Zimmern, alleine 999 davon im HaDiKo. Weil sie günstigen Wohnraum zur Verfügung stellen, sind die Einrichtungen besonders bei ausländischen Studierenden beliebt – etwa 35% beträgt ihr Anteil derzeit.

Das Besondere und deutschlandweit Einmalige an dem Verein ist, dass die Studentinnen und Studenten die Wohnheime weitgehend selbst verwalten: Organisatorische Aufgaben wie die Vergabe von Zimmern und das Planen anstehender Renovierungen übernehmen die Bewohnerinnen und Bewohner eigenständig.

Sommersemester 2020 startet online

Bildschirm mit KIT-Logo und "Lehre"/"Lecturing"- Aufschrift KIT
Der Studienbetrieb startet mit digitalen Lehrangeboten.

Am 20. April 2020 wird der Studienbetrieb mit rein digitalen Angeboten wieder aufgenommen. Informationen zu einzelnen ETIT-Lehrveranstaltungen werden auf der ILIAS-Plattform zugänglich gemacht. Studierende werden gebeten, sich auf ILIAS und über die Instituts-Webseiten zu informieren und vorerst nicht auf den Campus zu kommen. Präsenzveranstaltungen sollen nur schrittweise, entsprechend den Verordnungen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie, wieder eingeführt werden. Weitere Informationen zum Beginn des Sommersemesters in der Presseinformation des KIT.

Haben ein Auge für Farben: druckbare Lichtsensoren

Lichtsensor Noah Strobel, KIT
Organische Lichtsensoren mit farbselektiver Detektion, die durch Tintenstrahldruck mit halbleitenden Tinten hergestellt werden.

Lichtsensoren, die schon jetzt bei vielen Anwendungen wie z.B. Kameras, Lichtschranken und Bewegungsmeldern nicht mehr wegzudenken sind, könnten in Zukunft auch bei der Telekommunikation eine Rolle spielen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des KIT ist am InnovationLab Heidelberg ein entscheidender Entwicklungsschritt bei der Datenübertragung mittels Licht gelungen: druckbare Lichtsensoren, die Farben sehen können. Die Kommunikation mithilfe von sichtbarem Licht (VLC=Visible Light Communication) nutzt die Innenbeleuchtung in Gebäuden für die optische Kommunikation. Diese Technologie bietet in Bezug auf Sicherheit, Geschwindigkeit und Zugänglichkeit eine Reihe von Vorteilen im Vergleich zu aktuellen Verfahren wie WLAN oder Bluetooth. "Unsere Forschung trägt zu dieser Technologie bei, indem wir die Vorteile einer speziellen Art von Materialien, nämliche organische Halbleiter, und deren Herstellung mit Drucktechniken verbinden", so Dr. Gerardo Hernandez-Sosa vom Lichttechnischen Institut (LTI).

 

Originalpublikation:

Noah Strobel, Nikolaos Droseros, Wolfgang Köntges, Mervin  Seiberlich, Manuel  Pietsch, Stefan Schlisske, Felix Lindheimer, Rasmus R. Schröder, Uli Lemmer, Martin Pfannmöller, Natalie Banerji, Gerardo Hernandez-Sosa: „Color-selective Printed Organic Photodiodes for Filterless Multichannel Visible Light Communication“. Advanced Materials, 2020. DOI: 10.1002/adma.201908258.

 

Pressemitteilung des KIT vom 19.02.2020

Trauer um Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Heering

Portrait Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Heering
Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Heering

Die Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik und das Lichttechnische Institut (LTI) trauern um den Wissenschaftler und Hochschullehrer, der am 18. Februar 2020 im Alter von 78 Jahren verstorben ist.

Prof. Heering erwarb sich in Forschung und Lehre große Verdienste an der Universität Karlsruhe (TH). Von 1967 bis zu seiner Pensionierung 2007 war er am Lichttechnischen Institut tätig und wurde im Jahr 1987 zum Professor ernannt. In seiner wissenschaftlichen Tätigkeit widmete er sich vielfältigen Themen der Lichttechnik und Optoelektronik. So beschäftigte er sich mit Plasmastrahlern, mit optischer Messtechnik, dem Einsatz der UV-Technik und dem Entwurf von leistungselektronischen Schaltungen.

Bis zum vergangenen Jahr blieb er durch die Betreuung von Abschlussarbeiten und durch die Mitwirkung in Vorlesungen an der Fakultät ETIT aktiv.

Prof. Heering war ein herausragender Wissenschaftler und Hochschullehrer. 

„Wolfgang Heering hat mehr als 50 Jahre mit seiner breiten Kompetenz und seiner ruhigen und humorvollen Art zum Erfolg des Institutes beigetragen. Wir trauern um einen allseits geschätzten Wissenschaftler, dem das LTI sehr viel zu verdanken hat“, sagt Prof. Ulrich Lemmer, Leiter des Lichttechnischen Instituts.

Hasso Plattner erhält Ehrendoktorwürde der Fakultät ETIT

Gruppenfoto mit Hasso Plattner, Dietmar Hopp und Vertretern der KIT-Fakultät ETIT Annika Müller
Von links: Prof. Dr.-Ing. Fernando Puente León, Prof. Dr.-Ing. Dr. h. c. Jürgen Becker, Dietmar Hopp, Prof. Dr. h.c. Hasso Plattner, Prof. Dr.-Ing. Holger Hanselka, Prof. Dr.-Ing. Eric Sax und Prof. Dr. rer. nat. Wilhelm Stork

In einer feierlichen Festveranstaltung am 17. Februar 2020 verlieh die Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik dem Mitbegründer der SAP SE und Alumnus der damaligen Universität Karlsruher (TH) -des heutigen KIT- die Ehrendoktorwürde.
Plattner engagiert sich für die zukunftsorientierte Forschung sowie den Bildungs- und Kultursektor, verknüpft Wirtschaft und Wissenschaft, setzt sich für den Führungsnachwuchs ein und entwickelt immer wieder Innovationen, um die Digitalisierung voranzutreiben.

 

Sein Studium der Nachrichtentechnik schloss Plattner 1968 an der Fakultät für Elektrotechnik der Universität Karlsruhe (TH) bei Professor Karl Steinbuch ab, einem der Pioniere der deutschen Informatik. "Hier habe ich mein Grundwissen erworben, das es mir bis heute ermöglicht, neue Innovationen und Ideen zu entwickeln", sagt er.

Der Präsident des KIT, Prof. Holger Hanselka, würdigt Plattner nicht nur als einen der erfolgreichsten Unternehmer und engagiertesten Förderer von Start-Ups in Deutschland, sondern auch als Vordenker, der die Bedeutung der Digitalisierung früh erkannt hat und sie bis heute intensiv vorantreibt.

Die Laudatio hielt Dietmar Hopp, ebenfalls Alumnus der Universität Karlsruhe (TH) und Mitbegründer von SAP. "Sein praxisorientiertes Denken, mit dem er den Wandel stets richtig antizipierte, hat ihn zum Vordenker der SAP-Softwareentwicklung gemacht", sagt Hopp.

"Hasso Plattner ist wirtschaftlich außerordentlich erfolgreich, gleichzeitig wird er auch seiner gesellschaftlichen Verantwortung gerecht. Er ist damit nicht nur eine beeindruckende Persönlichkeit, er ist auch Vorbild und Motivation für die jüngere Generation", sagt Prof. Fernando Puente León, Dekan der KIT-Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik. Gemeinsam mit Prof. Jürgen Becker, Leiter des Instituts für Technik der Informationsbearbeitung (ITIV) hatte er die Verleihung der Ehrendoktorwürde an Plattner auf den Weg gebracht.

Trauer um Prof. Horst Kaltschmidt

Die Fakultät ETIT trauert um den Honorarprofessor, der am 9. Februar 2020 im Alter von 84 Jahren verstorben ist.
Prof. Kaltschmidt studierte an der Universität Karlsruhe (TH) Elektrotechnik und promovierte dort am Institut für theoretische Elektrotechnik und Messtechnik.

Neben seiner Position als Ressortleiter der Abteilung Technologie bei der Daimler-Benz Aerospace LFK-Lenkflugkörper GmbH war er seit 1984 Honorarprofessor an der Universität Karlsruhe und später am KIT.

Am Institut für theoretische Elektrotechnik und Systemoptimierung (ITE) der KIT-Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik las er bis zum Wintersemester 2017/18 die sehr praxisorientierte Vorlesung "Raumfahrtelektronik und Telemetrie". Er entwarf alle Klausuren seiner Vorlesung selbst und ließ sich "nicht den Spaß nehmen", diese auch selbst zu korrigieren. Seine Vorlesung war gleichermaßen bei Bachelor und Masterstudierenden beliebt und gut besucht.

„In meiner über 30-jährigen Bekanntschaft mit Prof. Kaltschmidt habe ich ihn mit seiner nie endenden Technikbegeisterung als inspirierende Persönlichkeit schätzen gelernt, die ich sehr vermissen werde“, sagt Prof. Trommer, ehemaliger Leiter des ITE.

Berufsbilder: Speed Dating mit Unternehmen

Studierende und Unternehmensvertreter an Stehtischen im Gespräch KIT-Career-Service
Studierende knüpfen Kontakte im Gespräch mit Unternehmensvertreter*innen

Zahlreiche ETIT- und MIT-Studierende nutzten am 21. Januar 2020 die Gelegenheit, Kontakte mit Industrievertreter*innen zu knüpfen. In 13-minütigen Gesprächen mit jedem Unternehmen konnten die Studierenden sich über verschiedene Berufsbilder informieren und Fragen zum Berufseinstieg stellen. Das anschließende Get-Together ermöglichte weiteren Austausch. Mit dabei waren Belden, Leica Biosystems, Littelfuse, Texas Instruments und Trumpf. Veranstalter dieses neuen, erfolgreichen Formats war der KIT-Career-Service in Kooperation mit der Fakultät ETIT.

Erwin-Schrödinger-Preis für KIT-Forschungsteam

Preisverleihung Erwin-Schrödinger-Preis 2019 an KIT-Team Marco Urban
Die Verleihung des Erwin-Schrödinger-Preises an das KIT-Team auf der Jahrestagung der Helmholtz-Gemeinschaft 2019

Die Helmholtz-Gemeinschaft verlieh den mit 50.000 Euro dotierten Forschungspreis des Stifterverbandes im September 2019 an ein multidisziplinäres Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des KIT für Arbeiten an der "perfekten" Solarzelle. Sie hatten etwa Belege für ferroelektrische Mikrostrukturen gefunden und konnten damit die Eigenschaften moderner Perowskit-Solarzellen erklären. Der Erwin-Schrödinger-Preis unterstreicht die führende Position des KIT in der Materialforschung zur photovoltaischen Energieumwandlung.

KI im Studium macht fit für den Job

Drei Studierende am Rechner J. Ballach/C.Wetzel, KIT
"Into the wild": Studierende in der Praxisphase des LAMA

Die Künstliche Intelligenz zählt zu den großen Trendthemen in Wissenschaft und Wirtschaft. Am ITIV trainieren angehende Ingenieurinnen und Ingenieure dafür bereits im Bachelorstudium: Im Labor für angewandte Machine Learning Algorithmen (LAMA) machen sie sich mit praxisnahen KI-Projekten fit für künftige Aufgaben.

In der Praxisphase („Into the wild“-Phase), haben die Studierenden nach dem Theorieteil vier Wochen Zeit, das Gelernte in eigenen Projekten umzusetzen: Von der Solarstromprognose über Bilderkennung bis zum rückenfreundlichen Bürostuhl und einem Neuronalen Netzwerk, das Musik komponiert.

 

Herz aus dem Computer unterstützt Mediziner

Anatomisches Computermodell eines Herzens Axel Loewe, KIT
Anatomisches Modell des linken Vorhofs einer 70-jährigen Patientin

Am IBT entwickeln Forscher realitätsnahe Computermodelle des Herzens auf mehreren Ebenen, um das Risiko von Herzrhythmusstörungen und die Wirkung von Therapien individuell abzuschätzen.

Forscher des KIT, der Medizinischen Klinik IV des Städtischen Klinikums Karlsruhe sowie der Medizinischen Fakultät der Universität Freiburg und des Universitäts-Herzzentrums Freiburg – Bad Krozingen haben eine Methode entwickelt, um das Risiko für Vorhofflattern individuell abzuschätzen: Wie die Wissenschaftler in der Zeitschrift Frontiers in Physiology berichten, ermöglichen personalisierte Computermodelle, sämtliche Pfade zu identifizieren, entlang derer die atypischen, kreisende elektrischen Erregungen auftreten können. „Unsere Modelle beziehen anatomische, elektrophysiologische und pharmakologische Kriterien ein“, erklärt Dr. Axel Loewe, Leiter der Arbeitsgruppe Herzmodellierung am Institut für Biomedizinische Technik (IBT). Auch die Wirkung von Therapien wie Katheterablation oder Medikamenten lässt sich so vorab individuell einschätzen.

Autonome Straßenbahn im Depot

Straßenbahn Sandra Göttisheim, KIT

Das KIT, Siemens Mobility und weitere Partner starten im Oktober 2019 das BMVI-geförderte Projekt „Autonome Straßenbahn im Depot“ (AStriD).

Ziel des Projekts ist die Vollautomatisierung eines Straßenbahndepots auf Basis einer autonom fahrenden Tram und eines digitalen Betriebshofes. Die Umsetzung erfolgt auf dem Betriebshof des Verkehrsbetriebs Potsdam.

„Wir freuen uns darauf, unsere aktuellen Forschungsergebnisse in AStriD einzubringen und auf einem Straßenbahndepot umzusetzen“, sagt Prof. Eric Sax, Leiter des ITIV.

Rudolf-Jaeckel Preis 2019 der DVG an Professor Bernhard Holzapfel

 Katharina Grottker
Foto: Katharina Grottker

11.10.2019: Im Rahmen der V2019-Tagung in Dresden wurde der Rudolf-Jaeckel Preis der Deutschen Vakuumgesellschaft an Bernhard Holzapfel, Direktor am Institut für Technische Physik ITEP,  verliehen. Die Ehrenmedaille und Urkunde wurde von Frau Dr. Ute Bergner, Präsidentin der DVG) überreicht.  

Herr Holzapfel erhält den Preis „für seine herausragenden Leistungen … und bahnbrechenden Beiträge zur Etablierung der Laserdeposition in der Dünnschichttechnik, speziell zur Präparation oxidischer, dünner Schichten, insbesondere supraleitender, magnetischer und ferroelektrischer Schichten.“

Die Laudatio hielt Joachim Knebel, der den wissenschaftlichen Werdegang und Charakter von  Bernhard Holzapfel darstellte:  ein begeisterter und begeisternder Hochschullehrer,

ein wissbegieriger Forschergeist, der beständig hinter die Grenzen des Machbaren sieht,

und einer Innovator, der Studierende, Promovierende und Laborergebnisse erfolgreich in die Praxis überführt!

Wahl des Geschäftsführenden Ausschusses der KIT- Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik

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Geschäftsführender Ausschuss der KIT-Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik (v.l.n.r.): Prof. Dr. rer. nat. Bernhard Holzapfel (Prodekan), Prof. Dr.-Ing. Fernando Puente León (Dekan) und Prof. Dr.-Ing. Marc Hiller (Studiendekan ETIT)

Als Dekan tritt Prof. Dr.-Ing. Fernando Puente León vom Institut für Industrielle Informationstechnik (IIIT) die Nachfolge von Prof. Dr.-Ing. Thomas Leibfried vom Institut für Elektroenergiesysteme und Hochspannungstechnik (IEH) an. Prof. Dr. rer. nat. Bernhard Holzapfel vom Institut für Technische Physik (ITEP) löst als Prodekan seinen Vorgänger Prof. Dr.-Ing. John Jelonnek vom Institut für Hochleistungsimpuls- und Mikrowellentechnik (IHM) ab. Neuer ETIT-Studiendekan ist Prof. Dr.-Ing. Marc Hiller vom Elektrotechnischen Institut (ETI), der auf Prof. Dr.-Ing. Sören Hohmann vom Institut für Regelungs- und Steuerungssysteme (IRS) folgt. Die KIT-Fakultät ETIT und die Bereichsleitung des Bereichs 3 gratulieren der neuen Fakultätsleitung herzlich zur Wahl und wünschen viel Erfolg bei der Fortführung und nachhaltigen Gestaltung der anstehenden Herausforderungen. Der ausdrückliche Dank der KIT-Fakultät ETIT gilt zudem dem bisherigen Geschäftsführenden Ausschuss für die Fakultätsführung und die erbrachten Leistungen in den vergangenen vier Jahren.

 

31.10.2018
 

Uli Lemmer erhält Esther-Hoffman-Beller-Medaille 2018

Preis der OSA geht an Uli Lemmer für den Aufbau der Graduiertenschule im Zuge der Exzellenzinitiative

Die Optical Society (OSA) zeichnet Uli Lemmer, Leiter des Lichttechnischen Instituts am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), für den Aufbau einer internationalen Graduiertenschule im Bereich der Optischen Technologien aus: die Karlsruhe School of Optics & Photonics (KSOP).

An der im Jahr 2006 als erste Graduiertenschule des KIT gegründeten Karlsruhe School of Optics & Photonics (KSOP) haben bis heute fast 600 Studierende und Doktorandinnen und Doktoranden und Alumni aus 40 verschiedenen Ländern studiert und geforscht. Wie die OSA mitteilt, verkörpere die KSOP in idealer Weise den interdisziplinären Charakter des Fachgebiets, das Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus den Bereichen Physik und Elektrotechnik mit Vertreterinnen und Vertretern anderer Disziplinen wie Biologie, Chemie, Maschinenbau, Informatik und anderen zusammenbringt.

Die Arbeit von Professor Lemmer habe dafür gesorgt, dass die Studierenden der KSOP nicht nur über ein solides Fundament in der Forschung verfügen, sondern auch von den vielfältigen Verbindungen mit der Industrie und dem umfangreichen Begleitprogramm der Schule profitieren. Hierzu gehört für die Doktorandinnen und Doktoranden z.B. auch ein MBA-Fundamentals-Programm der Technology Business School am KIT, der Hector School, in dem grundlegende Managementfertigkeiten vermittelt werden. „Die Karlsruhe School of Optics & Photonics bildet sehr erfolgreich die nächste Generation der Führungskräfte für die akademische Forschung und die High-Tech-Industrie aus“, sagte die Vorsitzende des Auswahlkommittees Andrea Blanco Redondo von der University of Sydney, Australien, zur Begründung der Auszeichnung.

Die 1916 gegründete Optical Society (OSA) ist eine führende wissenschaftliche Fachorganisation auf dem Gebiet von Optik und Photonik.

 

30.05.2018
 

Olaf Dössel zum Fellow der EAMBES ernannt

Prof. Dr. Olaf Dössel wurde zum Fellow of the European Alliance for Medical and Biological Engineering and Science ernannt. In der Ernennungsurkunde heisst es: „In recognition of distinguished leadership and important contributions to research and advocacy of Medical and Biological Engineering and Science“. Die Urkunde wurde am 13. März auf einer Festveranstaltung in London übergeben.

EAMBES Fellows