
Tausende Materialvarianten systematisch untersuchen, bewerten und gezielt weiterentwickeln – das ermöglicht die neue Energy Materials Acceleration Platform (E-MAP) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Sie verbindet automatisierte Experimente mit präziser Materialcharakterisierung und schafft damit die Grundlage für eine beschleunigte Entwicklung von Energiematerialien. „Robotersysteme übernehmen unter anderem die Vorbereitung von Materialien, die Handhabung von Proben, die Abscheidung von Dünnschichten und deren Charakterisierung“, sagt Dr. Holger Röhm vom Lichttechnischen Institut (LTI) des KIT, dessen Forschungsteam die Plattform aufgebaut hat. [...]

Tenure-Track-Professorin Johanna Schröder (IAM-ET) wurde für ihre bahnbrechenden Beiträge zur elektrochemischen Materialwissenschaft durch innovative Ansätze, die die Struktur und Leistung von Katalysatoren unter realistischen Bedingungen miteinander verknüpfen, mit dem renommierten „ Prize for Electrochemical Material Science – Energy“ der International Society of Electrochemistry (ISE) ausgezeichnet.

Die Teams um Professor Christian Koos, Dr. Philipp Dietrich und Dr. Matthias Lauermann wurden für den Deutschen Zukunftspreis des Bundespräsidenten nominiert.
Am Institut für Photonik und Quantenelektronik (IPQ) und am Institut für Mikrostrukturtechnik (IMT) des KIT haben die drei Nominierten neue Wege gefunden, um den wachsenden Bedarf an schnellem und effizientem Datenaustausch zu bewältigen.
Dabei setzen sie auf Licht statt Strom: Ihre neuen Verfahren ermöglichen es, optische Mikrochips effizient zu testen und präzise zu leistungsfähigen Systemen zu verbinden. Über die KIT-Ausgründungen Vanguard Automation und Keystone Photonics wurden diese in die industrielle Anwendung gebracht. So leisten sie einen Beitrag zu schneller, skalierbarer und energieeffizienter Datenverarbeitung.
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Die EAC AI Alliance wird von der East African Community gemeinsam mit internationalen Partnern getragen. Ziel ist es, den verantwortungsvollen Einsatz von KI durch Forschung, Qualifizierung und innovative Anwendungen voranzutreiben. Im Rahmen der Veranstaltung wurde die zweite Ausgabe der AI4EAC Innovation Challenge gestartet. Das Programm soll 20.000 Menschen in den Mitgliedsstaaten der East African Community erreichen und junge Talente, Forschende sowie Unternehmen bei der Entwicklung KI-basierter Lösungen in der Region unterstützen. Für das KIT nahmen Prof. Eric Sax vom ITIV sowie seine Doktoranden Nikola Lukezic und Moritz Zink an den Gesprächen teil.
Video des Beitrags auf der Pressekonferenz von Prof. Eric Sax (ab 01:44)

Partnerschaft mit Landesregierung und SUSS MicroTec schafft Arbeitsplätze, eine neue Professur und Chancen für Studierende. Einer der weltweit führenden Hersteller von Anlagen für die Halbleiterindustrie, SUSS MicroTec SE, die Landesregierung von Baden-Württemberg und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) wollen gemeinsam den Ausbau der Chipindustrie im Land vorantreiben. In einem (Mittwoch, 29. Juli 2026) unterzeichneten Letter of Intent verpflichten sich die Partner zur Zusammenarbeit und gegenseitigen Unterstützung.

Der PI Innovation Avard wird jährlich von Physik Instrumente (PI) verliehen und würdigt wissenschaftliche Arbeiten mit besonderem Potential für Innovation und Technologietransfer. In diesem Jahr erhielt Dr.-Ing. Fabian Sommer den PI Innovation Award für seine Dissertation „Modeling, Design and Operation of a High Power Dual Active Bridge with focus on Parasitic Effects”. Die Preisverleihung fand am Tag der Fakultät von Elektrotechnik und Informationstechnik am 31. Juli 2026 statt.

KIT-Studierende erleben am Städtischen Klinikum Karlsruhe Medizintechnik in der Neurochirurgie. Die Zusammenarbeit von Uwe Spetzger mit dem KIT ist eng. Seit 18 Jahren ist der Neurochirurg Honorarprofessor des KIT. Er leitet die Neurochirurgische Klinik am Städtischen Klinikum Karlsruhe und hält jedes Semester die Vorlesung „Einführung Gehirn und Zentrales Nervensystem“. Masterstudierende des Fachs „Biomedical Engineering“ haben die Chance, die technischen Systeme, die sie aus der Theorie und dem Labor kennen, in der Praxis zu erleben – im OP-Saal von Spetzger.
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Am Freitag, 31. Juli 2026, feierten die Fakultät für Maschinenbau und die Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik gemeinsam den Abschluss des akademischen Jahres 2025/2026 im Tulla-Hörsaal des KIT am Campus Süd. Im Rahmen des Maschinenbautags mit Bachelor-Überreichung und Fakultätskolloquium sowie des Tags der Fakultät wurden Abschlussurkunden überreicht und herausragende Leistungen mit Preisen und Ehrungen gewürdigt. Die Fakultäten gratulieren allen Absolventinnen, Absolventen sowie Preisträgerinnen und Preisträgern herzlich.

Am ITIV ist ein Demonstratorfahrzeug aus dem Forschungsprojekt CeCaS – Central Car Server eingetroffen. Es veranschaulicht zentrale Ergebnisse des vom Bundesministerium geförderten Verbundprojekts und wird künftig für Demonstrationen, Veranstaltungen und die Öffentlichkeitsarbeit genutzt.

Eine Vorlesung halten ist für Nikola Lukezic und Moritz Zink eigentlich nichts Besonderes – wären die Studierenden nicht Tausende von Kilometern entfernt in Kenia. Für die mündlichen Prüfungen und den Besuch mehrerer Bildungseinrichtungen waren die beiden Doktoranden anschließend mit ihrem Professor Eric Sax vor Ort. In clicKIT berichten sie über ihre Erfahrungen in einem ungewöhnlichen Projekt.
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Quelle: clicKIT, Sabine Fodi, 16.07.2026

Austauschbare Kapseln machen aus einem Fahrzeug je nach Bedarf Shuttle, Lieferfahrzeug oder mobile Serviceeinheit. Ein fahrerloses Fahrzeugkonzept, das sich schnell und automatisch an unterschiedliche Aufgaben anpasst, haben Forschende mehrerer Wissenschaftseinrichtungen in Baden-Württemberg im Projekt U-Shift II gemeinsam weiterentwickelt. Es knüpft an frühere U-Shift-Projekte an, in denen das Grundprinzip bereits vorgestellt wurde. Die fahrende Plattform kann selbstständig verschiedene Aufbauten – Kapseln genannt – aufnehmen und wieder absetzen. So kann ein einziges Fahrzeug zum Beispiel morgens Menschen transportieren, mittags Pakete ausliefern und abends als mobile Service- oder Versorgungseinheit dienen.

In diesem Jahr fand die traditionelle Pfingstexkursion der Fakultät für Elektro- und Informationstechnik statt. Vom 26. bis 29. Mai 2026 besuchten die Teilnehmenden im Rahmen der vom Institut für Elektroenergiesysteme und Hochspannungstechnik (IEH) organisierten Exkursion zahlreiche Unternehmen und Forschungseinrichtungen in Deutschland und der Schweiz. Der Schwerpunkt lag dabei auf energietechnischen Themen und aktuellen Herausforderungen der Energiewende. Auf dem Plan standen unter anderem das Fraunhofer ISE, die Hitachi Energy Ltd., die Carl Zeiss AG, die Converter-Factory von Siemens Energy AG und das Netzbooster-Projekt der TransnetBW GmbH. Neben den fachlichen Highlights bot die Exkursion zahlreiche Gelegenheiten für den persönlichen Austausch und das Knüpfen neuer Kontakte.

Solarenergie ist eine tragende Säule der Energiewende. Tandem-Solarzellen aus Perowskit und Silizium können höhere Wirkungsgrade erreichen als herkömmliche Siliziumzellen, doch ihre industrielle Herstellung bleibt eine Herausforderung. Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der Universität Valencia haben nun gemeinsam ein schnelles, lösungsmittelfreies Vakuumverfahren weiterentwickelt, das Perowskit-Schichten auch auf strukturierten Siliziumoberflächen und bei hoher Rate gleichmäßig aufbringt. Ergebnisse in Nature Energy. DOI: 10.1038/s41560-026-02068-9

Forschung für mehr Sicherheit und Resilienz der Demokratie. Vor dem Hintergrund einer sich global verändernden Sicherheitslage will das KIT mit Forschung und Innovation gezielt Deutschlands und Europas Sicherheit und Souveränität stärken. Ein jetzt vom Präsidium veröffentlichtes Positionspapier formuliert die Bereitschaft des KIT, wissenschaftliche Beiträge zur Stärkung der inneren und äußeren Sicherheit und damit zur Resilienz der Demokratie zu leisten. Es unterstreicht außerdem die Notwendigkeit einer kritisch-reflektierten und ethisch fundierten Herangehensweise. „Die sich verändernde geopolitische Lage hat erhebliche Auswirkungen auf unsere Sicherheit“, sagt Professor Jan S. Hesthaven, Präsident des KIT. „Wir stehen für Grundwerte wie Demokratie und Freiheit, auch der Wissenschaftsfreiheit. Gleichzeitig haben wir gegenüber der Gesellschaft unsere Verpflichtungen. Deshalb sind wir entschlossen, durch unsere Arbeit Sicherheit zu stärken und als öffentliche Forschungseinrichtung zum Gemeinwohl beizutragen.“

KIT Innovators Homecoming ist das Alumni-Event der KIT Startup-Community – eine Plattform für Innovation, Austausch und Wachstum. Inspirierende Keynotes, spannende Paneldiskussionen, eine Ausstellung innovativer Startups sowie zahlreiche Networking-Möglichkeiten und eine Aftershow bilden den Rahmen, um wertvolle Kontakte zu knüpfen und Erfahrungen zu teilen. Dabei sind Professorinnen und Professoren wichtige Verbündete.

Mit den Fakultätslehrpreisen würdigt das Präsidium Lehrveranstaltungen, die sich insbesondere durch forschungs- und anwendungsorientierte Lehrmodule sowie neue Formen des Lehrens und Lernens, Interdisziplinarität oder hohe Aktualität des vermittelten Fachwissens auszeichnen. In diesem Jahr erhielt die Grundlagenveranstaltung „Informationstechnik und Automatisierungstechnik" im 2. Semester der Bachelorstudiengänge Medizintechnik, Elektro- und Informationstechnik sowie Mechatronik, betreut von Prof. Mike Barth, Marwin Madsen, Marcel Auer und Jakob Pfefferle, den Fakultätslehrpreis Elektrotechnik und Informationstechnik. Der Fakultätslehrpreis Maschinenbau ging an Prof. Sven Matthiesen, Oliver Liewerenz und Christoph Wittig vom Institut für Produktentwicklung (IPEK) und Prof. Sören Hohmann und Armin Teltschik für Regelungs- und Steuerungssysteme (IRS) für die Lehrveranstaltung „Mechatronische Systeme und Produkte".

Ein neuartiges Bauteil, das durch eine fortschrittliche Fertigungstechnologie eine sehr schnelle, sparsame und verlässliche Datenübertragung ermöglicht, haben Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der École Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL) entwickelt. Der elektrooptische Modulator sendet Daten effizient durch Glasfaserkabel und lässt sich kostengünstig in großer Stückzahl auf Standard-Halbleiterplatten herstellen. Das ist wichtig, weil Rechenzentren und Glasfasernetze durch KI‑Anwendungen und den steigenden Datenverkehr an ihre Leistungsgrenzen stoßen. Ergebnisse in Nature Communications. (DOI: 10.1038/s41467-026-69769-3)

Sanda Wolf promovierte als erste Frau vor rund 50 Jahren an der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik, ehemals Fakultät für Elektrotechnik, mit der Dissertation „Thermisches Rauschen und Frequenzabhängigkeit von Höchstohmwiderständen“. Sie war die erste Frau, die jemals in Elektrotechnik an der Universität Karlsruhe (TH) promoviert hat. Die einzige Frau unter Hunderten Männern zu sein, schüchterte sie weder in ihrem Studium in ihrer Heimatstadt Bukarest noch während der Promotion, in Karlsruhe ein. Wir gratulieren Frau Dr.-Ing. Sanda Wolf ganz herzlich zur Goldenen Promotion.

Ron Kikinis, Professor für Radiologie an der Harvard Medical School (HMS) in Boston, erhält den diesjährigen „International Excellence Award of KIT“ und das „Fellowship of SCHROFF Foundation“. Das KIT würdigt damit den weltweit anerkannten Experten auf den Gebieten der medizinischen Bildverarbeitung, der bildgestützten Therapie und der biomedizinischen Informatik. Mit der Auszeichnung verbunden ist ein bis zu sechsmonatiger Forschungsaufenthalt am KIT. Die Preisverleihung fand am 10.02.2026 statt. KIT-Presseinformation

Vom 27.01. bis 29.01. fanden die von unserer Fakultät unterstützten Hackdays statt. 35 Schülerinnen und Schüler des Humboldt-Gymnasiums arbeiteten in Teams an eigenen Projektideen und nutzten dabei unseren Mobilen Maker Space. Neben der Arbeit mit Mikrocontrollern, Sensoren und Aktoren standen auch Einblicke in Forschung und Studium im Fokus. Marwin Madsen (IRS) gab den Teilnehmenden einen Einblick in aktuelle Forschung und die Studiengänge der Fakultät. Wir freuen uns im Schuljahr 2025/2026 an fünf weiteren Schulen Hackdays anbieten zu können. Wir danken unseren Projektpartnern dem Zentrum für Mediales Lernen am KIT, der Klaus Tschira Stiftung sowie der Schroff Stiftung.